1. Herren – Roter Stern II 3:0 (2:0)

Noch 22 Möglichkeiten in der Liga zu punkten...YES

1. Herren – Roter Stern II 3:0 (2:0)

(Spielbericht vom 07.10.2018)


Nach einer sehr gelungenen pädagogischen Maßnahme (Mannschaftsbild) des Trainerduos vor dem Spiel, sahen nicht nur alle TOP aus, es hatte den Anschein als würde sich der Leipziger SC auf die Zweite vom Stern freuen und so war schon in der Aufwärmphase eine angenehme Atmosphäre zwischen Konzentration und Spielfreude zu spüren, die Lust auf mehr machte.

Diese Vorfreude teilte nicht nur die ungefähr sechzig Mann starke Fankullisse der Schleußiger, sondern auch die ca. zwanzig mitgereisten Sterngucker. Bei herbstlichen Bedingungen, wurde das Spiel, etwas verzögert, von dem insgesamt guten Schiedsrichtergespann angepfiffen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase übernahmen schließlich die Platzherren die spielerische Oberhand. Durch die hochstehenden Außenbahnen, die ihre Gegenspieler banden, hatten die zentralen Abwehrspieler viel Zeit und gute Optionen um zu passen. Es wurden auch unterschiedliche Ballstafetten in der Zentralen und über die Außen kombiniert, aber richtig gefährlich wurde der Leipziger SC meistens beim aktiven pressen gegen den Ball. So ergab sich in der 4. Minute eine gute Gelegenheit auf der linken Seite bei der Rami Amir Al Meklef zentral zum Abschluss kam,
aber das gegnerische Gehäuse, doch weit verfehlte. Es war deutlich zu erkennen, dass die Heimmannschaft hungriger auf den Führungstreffer war als die Gäste aus dem Süden. Und so geschah es in der 5. Minute, dass eine von Rami Amir Al Meklef getretene Ecke den Kopf eines Sternspielers fand und der souverän zum 1:0 einköpfte. Die Foul-Proteste auf Seiten des Sterns fanden beim Schiedsrichterkollektiv keine Beachtung.
Motiviert stürmte die LSC-Elf weiter auf das gegnerische Tor und ließen dem Stadtklassen Rivalen kaum Zeit zum verschnaufen. Durch das frühe Pressing geriet der Stern, in der eigenen Hälfte, immer mehr unter Druck. In der 9. Minute war es dann soweit. Der sehr aktive Stürmer, Mohammed Shobaki, eroberte den Ball im Zentrum der Stern Devensive zurück, spitzelte diesen weiter zum eigenen Mitspieler, Jeffrey Quent, der den Ball bewußt zurück in den freien Raum prallen ließ. Shobakis gute Ballmitnahme und eine gekonnte Finte brauchten ihn schnell alleinstehend vor den Reserve Keeper, dem er keine Abwehrchance ließ und präzise auf 2:0 erhöhte.

Durch die schnelle Führung der Heimmannschaft mussten nun die Gäste wieder zurück ins Spiel finden und so wurde die Partie stetig ruppiger. Viele kleine Fouls im Spielaufbau brachten das Kombinationsspiel der Schleußiger zum stocken. Im Gegenzug hatte die Zweite vom Stern nur wenig zu bieten und so schleppte sich das Spiel, mit vorwiegend langen Bällen, in die Halbzeitpause. Die zweite Hälfte begann ähnlich, wie die erste endete. Zwar versuchten die Schleußiger wieder auf ihr erfolgversprechendes Kurzpassspiel umzustellen, die Ergebnisse waren anfänglich aber kaum nennenswert. Zu viele ungenaue Pässe, misslungene Annahmen und taktische Fouls behinderten den Spielfluss. Dennoch blieben die Schleußiger engagiert und pressten weiter motiviert in die gegnerische Hälfte. Das Resultat war spürbar. Langsam aber sicher begann das vitale Leuchten der Sterne zu schwinden und so ergaben sich immer mehr Räume für die relativ junge Heimelf, die diese technisch teilweise artistisch ausfüllten. Ein Beisiel dafür aus der 60. Minute. Der spielstarke Finn Wilke behauptet den Ball im Strafraum und setzt den 2:0 Torschützen, Mohammed Shobaki, auf engstem Raum
tadellos in Szene. Dieser erkennt die Situation sofort und will die tolle Vorarbeit mit einem Heber, über den herausstürmenden Torwart, veredeln. Im letzten Moment wird die Situation doch noch, durch einen Stern Spieler, auf der Linie, geklärt.

Aber auch die Bank der Schleußiger machte in dieser Phase des Spiels auf sich aufmerksam. Der eingewechselte Florian Reiber spielt einen wuchtigen aber präzisen Flankenwechsel auf seinen Bank Kollegen Louis Endle. Dieser nimmt den Flugball geschickt mit der Brust an und schließt volley ab. Der satte Schuss verpasste den Kasten des Gegners nur knapp. In der 80. Minute übernahm wieder ein Routinier. Jeffrey Quent
versuchte sich aus der zweiten Reihe. Fand jedoch seinen Meister im Gäste Keeper, Manuel Ortlepp, der immer beeindruckender agieren musste. Der Druck für die Sterne wurde immer intensiver, es ergaben sich kaum noch Möglichkeiten für die Gäste und die LSCler drängten immer deutlicher auf die Entscheidung. Ein Freistoß aus der 83. Minute, getreten von, Mohammed Shobaki, schepperte an die Latte. Danach jedoch die Entscheidung, in der 85. Minute, durch ein gelungenes Kombinationsspiel der beiden letztgenannten Akteure. Jeffrey Quent spielt Mohammed Shobaki sauber aus halbrechter Position an. Dieser bewegt sich instinktiv wieder gut im Strafraum und vollendet überlegt mit einem Innenspannstoß zum 3:0 Endstand.

Die Gäste aus dem Süden waren stets bemüht, konnten aber keine weiteren zwingenden Torchancen herausarbeiten. Lediglich ein Fernschuss aus der Distanz wäre aus der zweiten Halbzeit zu erwähnen.
Deshalb geht der Heimsieg, auch in der dementsprechenden Höhe, absolut in Ordnung. Voller Vorfreude wird auch schon das nächste Wochenende anvisiert. Beim Pokalspiel wird es, laut Trainerstab, viele Rotationen in der Mannschaft geben. Eine ideale Möglichkeit für Alle sich neu zu beweisen und dem Trainerduo zu zeigen, was man für eine individuelle Qualitäten in die Mannschaft einbringen kann. Man darf also schon jetzt gespannt sein, wer es in die Startelf schaffen wird.

Am Ende, entschuldige ich mich für alle nicht erwähnten, aber gelungenen Spielsituationen und bedanke mich bei euch ALLEN für meine erste 0 (!!BOOOM!!) und
ALLES was sonst so beim Leipziger SC abgeht. Mega fett. Hammer.

p.s. Bitte bleibt alle mit am Start und dann wird das so eine geile Session...ich schwör!!
stay gold bis Dienstag Peace out TT