Leipziger SC zieht durch 4:1 Sieg in die nächste Runde ein

Im Stadtpokal der Herren konnte die erste Mannschaft durch einen ungefährdeten 4:1 Sieg die nächste Runde klarmachen. Bei tropischen Temperaturen war man Gast auf dem eigenen Feld, da der TSV Markkleeberg nicht bei sich spielen konnte.

Mit viel Motivation und einem Plan ging es in das Spiel und doch gab es gleich in der 3. Minute verwunderte Blicke. Eine Freistoßflanke wurde durch einen plötzlich auftretenden Orkan mit so viel Power zu einem Torschuss, das der Ball im langen Eck einschlug. Das mit dem Orkan hat zwar außer unserem Keeper niemand mitbekommen, aber wir glauben ihn einfach mal. Zum Glück war noch viel Zeit auf der Uhr und die Jungs spielten einfach ihr Spiel runter.

Mit deutlich mehr Sicherheit und Genauigkeit als noch eine Pokalrunde eher kippte der Ballbesitz schon sehr schnell recht deutlich zu Gunsten der Schleußiger Jungs. Bereits in der 12. Minute konnte sich über den Ausgleich von Zeno Kreyes gefreut werden, der wirklich nicht mehr viel machen musste außer zu verwandeln, nachdem Konrad Dickehut einen sehenswerten Flugball von Alex Login per Kopf vorlegte. Im Verlauf der ersten Halbzeit war der Leipziger SC zwar deutlich im Plus beim Ballbesitz und erarbeitete sich auch einige Chancen, die aber unvollendet blieben. Trotzdem musste man auf der Hut sein, denn der TSV konnte immer mal paar Nadelstiche setzen, speziell über unsere linke Seite, da stimmte die Ordnung zu Beginn nicht so. Kurz vor dem Pausenpfiff jedoch die beruhigende Halbzeitführung durch Romal Ahmadi. Anton Käpf im Zentrum mit viel Platz, Romal mit gutem Laufweg, ein Chip hinter die Kette und das lässt sich der Junge nicht nehmen. 2:1 zur Pause!

Abkühlung durch den Rasensprenger.? Kräfte schonen und weiter Ballbesitz war der Plan für die zweiten 45 Minuten und die Chancen clever nutzen. Kräfte schonen und Ballbesitz hat super funktioniert, Chancen clever nutzen nicht ganz so. Eine Vielzahl an Chancen durch Romal, Louis, Finn, Mo blieben ungenutzt, da musste erst der N`Golo Kante des LSC, Flo Reiber, kommen um mit einem Tempodribbling durch die Abwehr, um den Keeper locker einzuschieben zum 3:1 in der 68. Minute. Das 3:1 gab natürlich Ruhe und Selbstsicherheit und plötzlich kam Zeno auf die Idee dem Geburtstagskind Paul Weigel noch ein Geschenk zu machen. Statt selbst locker vorm Tor einzuschieben, wartete er kurz auf einen Gegenspieler um diesen präzise an die Hand zu schießen und so einen Elfmeter für Paul zu holen. Leider war es Paul in der 78. Minute wohl zu anstrengend oder vielleicht war es die Erschöpfung aus der IV bis zum Elfer laufen zu müssen, jedenfalls landete der Ball beim Keeper. Der eigentliche Elferschütze Alex war natürlich traurig darüber und dachte sich, dann muss ich mein Tor anderweitig erzielen und so entschied er sich eine Sahneecke (O-Ton von Mister Ticker Pascal) von Finn in der 90. Minute zum 4:1 Endstand ins Netz zu hauen.?? Das Ergebnis führt dazu, dass die LSC´ler Mittwoch bei der zweiten Mannschaft von Olympia antreten dürfen. Wieder ein Spiel mehr erarbeitet nach der langen Coronapause..., ich bin stolz auf euch.