1. Herren: Wäre, wäre Fahrradkette… (2:2 bei Stötteritz)

Wäre, wäre Fahrradkette…  ( 2 : 2 bei Stötteritz )
um an der Stelle mal den legendären Loddar zu zitieren. Wie wäre wohl das Spiel des Leipziger SC beim SSV Stötteritz ausgegangen wenn… ?!

Um es vorweg zu nehmen, das Duell der beiden Aufsteiger am Samstag bei bestem Fussballwetter war definitiv nichts für Fussballästheten. Also wer hoffte guten Fussball zu sehen ist enttäuscht wieder nach Hause gegangen. Aber was wäre wenn der Platz nicht so hart und hubbelig gewesen wäre, oder was wäre wenn der Platz nicht an beiden Enden um 5 Meter verkürzt gewesen wäre? Hätte das dem raumorientierten Spiel des Leipziger SC gut getan? Hätten dann beide Mannschaften versucht mehr zu spielen statt zu pöhlen? Passstafetten über mehr als 5 Stationen waren auf beiden Seiten kaum zu finden.

Aber starten wir ins Spiel und da kommt gleich das nächste „wäre“…, was wäre wenn Reiber gleich nach 3 Minuten den Ball mehr Power hätte mitgeben können als der Hüter des SSV prallen lässt und er den auf's Tor spitzelt? War leider etwas zu wenig und so konnte der auf´s Tor kullernde Ball noch auf der Linie geklärt werden. Kurze Zeit später war es dann ein Freistoß von Al Meklef unter der Mauer durch den dann der Keeper der Gastgeber gut hält. Was wäre wenn sich unser Innenverteidiger Schilling nicht nach 14 Minuten schwer verletzt hätte und eine Umstellung nötig machte und unsere Spieler etwas geschockt gewirkt hätten?! Ob es jetzt an der Umstellung oder am Schock lag, aber wie bereits erwähnt war das Spiel nicht sonderlich gut und vieles resultierte durch Fehler des Anderen. So auch der erste Hochkaräter des SSV, Ballverlust im Zentrum, der Ball kommt zum Stötteritzer Stürmer Thomas der von rechts in den 16er zieht und knapp links am Tor vorbeischießt. Weiter 0:0. Doch was wäre wenn gegen Ende der ersten Halbzeit, nach schöner Kombination auf rechts über Gedicke und Rahali, eben jener Rahali den frei stehenden Shobaki am 2. Pfosten gesehen hätte, statt selbst über das Tor zu schießen?! Wäre das vielleicht die Führung gewesen?

So geht es für beide Teams torlos in die Pause, doch direkt nach Wiederanpfiff hätte sich das ändern können. Einen schönen Flugball auf die Brust von Shobaki nimmt dieser an und schließt direkt aus der Drehung ab doch der Ball fliegt knapp über das Tor. Etwa 10 Minuten später ist oder besser gesagt wäre der Leipziger SC in Führung gegangen. Der Ball lag schon im Netz, der Schiri zeigte schon Richtung Anstosspunkt und die Schleußiger Spieler, Trainer und Anhänger jubelten ausgelassen nachdem Al Meklef einen Freistoß an der rechten Ecke kurz auf Rahali ausführte, dieser in den Strafraum zog und auf Shobaki chippte, welcher den Ball über die Linie bugsierte. Doch während alle in rot sich freuten, gab es wilde Proteste der Stötteritzer. Plötzlich Rücksprache des Schiris mit dem Linienrichter und schon war die Freude vorüber. Abseits war es nicht aber es gab wohl Verwirrung was den Freistoß anging und wer bzw. wie er freigegeben wird. Komischerweise musste der Offizielle dazu nochmal Rücksprache halten obwohl er selbst erst auf Tor entschieden hat?! Tja, das ist das nächste „wäre“, und so richtig ließ sich das Problem nicht aufklären.

In der 65. Minute wären wir sogar noch 2:0 in Führung gegangen nachdem Logwin den ukrainischen Hammer rausholte und einen Freistoß direkt in die Maschen haut. Doch statt 2:0 stand es eben nur 1:0 für den Leipziger SC. Egal! Führung für die Schleußiger. Leider hielt die Führung nicht lange. Bereits in der 69. Minute der Ausgleich. Ein Freistoß der Gastgeber aus dem Mittelfeld auf den zweiten Pfosten wurde in der Defensive unterschätzt und der Stötteritzer Laubert köpft zum 1:1 ein. Mist…, die Führung schon wieder pfutsch. Und es kommt noch schlimmer. Die Führung für die Heimelf in der 78. Minute. Das 2:1 fällt nach einer Ecke. Die Ecke selbst konnte zwar abgewehrt werden, aber nicht sauber und Eimert konnte unbedrängt aus 20 Metern abziehen und schon schlug der Ball unten rechts ein. Plötzlich mussten die Schleußiger einem Rückstand hinterher rennen. Irgendwie kannten wir das ja aus unserem letzten Gastspiel bei Stötteritz und wie im letzten Gastspiel können wir kurz vor Schluss ausgleichen. Diesmal war es Kapitän Muradjan der beim an Rahali verursachten Elfmeter Verantwortung übernimmt und souverän verwandelt. 2:2 in der 90. Minute und kurz darauf beendete der Schiri auch das Spiel.

Tja was soll man sagen, das Spiel hatte aufgrund der nicht vorhandenen Klasse auch keinen Sieger verdient und doch bleiben die vielen „wäre“ und Fragezeichen im Raum. Wäre das Spiel  besser gewesen mit einem größeren und besseren Platz? Wäre unser Spiel stabiler gewesen ohne die Verletzung? Wäre der Verlauf anders gewesen wenn das erste Tor gezählt hätte? Und und und…., doch auch Loddar weiß, das Fußball nicht durch „wäre“ entschieden wird sondern durch klare Resultate. Also müssen in den nächsten Spielen wieder die Ergebnisse kommen um in der Tabelle nach oben zu rutschen.

1. Herren: gerechtes 2:2 Unentschieden gegen BSG Chemie II

Am Sonntagnachmittag durften die Kicker des Leipziger SC die Zweitvertretung der großen BSG Chemie zum Heimspiel empfangen. Bei bestem Fussballwetter sollte nach dem Sieg am letzten Spieltag gegen die in grün gekleideten Gäste aus Leutzsch nachgelegt werden.  Das sich zwischen den beiden sehr jungen Teams ein schnelles, intensives aber stets faires Spiel entwickeln sollte, konnte man bereits in den ersten Minuten erkennen. Und die erste Halbzeit hatte es tatsächlich in sich.

Die erste Annäherung ans Gästetor konnte Wilke verzeichnen (3. Minute), doch seine Direktabnahme ging deutlich am Gehäuse vorbei und erzeugt noch nicht wirklich Gefahr. Nur eine Minute später wurde es dann aber gefährlich für das Tor des Leipziger SC. Chemies Westphal gewinnt das Laufduell über rechts und sein Schuss geht knapp flach links am Pfosten vorbei. Erneut nur wenige Augenblicke später die Chance für die Heimelf auf 1:0 zu stellen. Ahmadi bekommt auf rechts den Ball in den Lauf und bringt ihn umgehend vor die Abwehr in den Strafraum wo der von links eingelaufenen Al Meklef frei auftaucht aber den Ball nicht am herausgeeilten Gästekeeper vorbei ins Tor bringen kann. Trotzdem will sich Al Meklef für diesen schönen Pass bedanken und bricht in der 7. Minute über die Grundlinie durch in den 16er und bedient am zweiten Pfosten Ahmadi der das Spielgerät souverän in die Maschen haut. 1:0 für den Leipziger SC! Die frühe Führung brachte aber nicht die Sicherheit bzw Ruhe die dem Spiel aus Schleußiger Sicht gut getan hätte. Die Zuschauer müssen sich in den Anfangsminuten gefühlt haben wie beim Tennis, es ging ständig hin und her und Chancen bestanden auf beiden Seiten. Nach einer knappen viertel Stunde hatte Shobaki die Möglichkeit zu erhöhen aber fand aus spitzem Winkel seinen Meister im guten Gästekeeper. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit übernahmen aber die Gäste mehr und mehr Kontrolle und initiierten über den aus der ersten Mannschaft verstärkenden Bekker in der Innenverteidigung Angriff um Angriff und drängten die Heimelf immer mehr in die eigene Hälfte. Das gewohnte Pressing funktionierte nicht wie gewohnt bedingt auch durch die Tatsache, dass im Mittelfeld teilweise der Zugriff fehlte und nicht richtig gegen den Ball gearbeitet wurde. So mussten auch immer wieder kleine Fouls die Gästeangriffe stoppen. Eines dieser Fouls, oder eher ungeschicktes Verhalten im Luftzweikampf sorgten für einen Freistoß am 16er. Diese Situation nutzen die Gäste in Person von Gräfe und stellten per direkten Freistoßtreffer auf 1:1 in der 28. Minute. Mit diesem Gegentor wurden die Schleußiger wieder aktiver und Außenverteidiger Rubner zieht ab der Mittellinie von links ins Zentrum, setzt sich gegen 2 Mann durch und bringt die Flanke über den 2 Meter Innenverteidiger hinweg ans rechte 16er Eck in den Lauf von Ahmadi. Der zögert nicht lang und spitzelt den Ball direkt vorbei am herauslaufenden Keeper ins Tor. 2:1, die erneute Führung nur 2 Minuten nach dem Ausgleich. Erneut eine Ausgangslage die Stabilität bringen sollte und den Gegner demoralisieren könnte, wenn man nur kurz nach einem Ausgleich wieder in Führung geht.

Aber die Gäste sagten sich: „was die können, können wir auch“ und antworteten nur 4 Minuten später. Kombination über links, Flanke an den zweiten Pfosten und dort köpft Knoth aus spitzem Winkel ein. Schwer zu verteidigen für Keeper Seck im Tor des Leipziger SC. Nach dieser intensiven Phase beruhigte dich das Spiel etwas doch Chemie hatte noch optisches Übergewicht. Es ging mit dem 2:2 in die Halbzeit. Durchschnaufen auf beiden Seiten.

In der Halbzeit musste das Trainerteam der Hausherren etwas tun um wieder etwas Kontrolle über das Zentrum zurück zu bekommen. So wurde Kesten für Do eingewechselt, welcher auf die 6 ging und Wilke rückte nach vorn.

Die zweiten 45 Minuten lassen sich deutlich kürzer wiedergeben. Das Spiel war deutlich ausgeglichener aber natürlich gab es bei zwei so offensiv ausgerichteten Teams zu Chancen auf beiden Seiten. Eine der größten auf Seiten des LSC hatte Al Meklef als er gut freigespielt wurde und den Verteidiger im Laufduell hinter sich gelassen hat, doch er scheiterte im Abschluss etwas überhastet. Kurze Zeit später bekam auch der eingewechselte Stürmer Portjanow einen wunderbaren Diagonalball in den freien Raum doch der Linienrichter entschied auf Abseits. Sehr sehr knappe Entscheidung, aber lässt sich wohl nicht mehr genau auflösen. Die letzten 5-10 Minuten gehörten aber definitiv den Chemikern. In der Zeit hätten die Gäste tatsächlich die 3 Punkte einfahren können, aber wahrscheinlich auch wegen der vorangegangenen intensiven 80 Minuten war dann auch die Konzentration und Genauigkeit im Abschluss nicht mehr vorhanden. Letztlich endete das wirklich gute und interessante Stadtligaspiel mit einem insgesamt doch gerechten 2:2 Unentschieden.

Die Qualität welche Chemie als Mannschaft auf den Platz gebracht hat, hat nicht jeder Gegner und dann muss der Leipziger SC eben dort die Siege einfahren.

1. Herren - MoGoNo 4:1 (2:0)

1. Herren - 1. Sieg in der Stadtliga - 1. Septemberwochenende - 1. Sahne!

Am vierten Spieltag (vorgezogener 15. Spieltag) empfing der Leipziger SC die SG MoGoNo zu seinem bereits dritten Heimspiel. Die Heimelf war mehr als motiviert endlich den ersten Sieg in der Stadtliga zu holen, nachdem man in den ersten 3 Spielen unglücklich Punkte liegen ließ.

Entsprechend gespannt schon die Erwärmung, aber das dies helfen sollte merkte jeder ab der ersten Sekunde. Keine Schlafeinlage, keine Unkonzentriertheiten, sondern LSC-Fußball von Anfang an. Und es sollte heute der Tag des Romal Ahmadi werden. Nehmen wir es vorweg..., der Kerl trifft 4 mal. Kann man mal so machen. Apropos machen: er hätte auch locker noch mindestens 2 Tore mehr erzielen können, aber vielleicht hebt er sich die Effektivität für die nächsten Spiele auf. Eine dieser Großchance hatte er noch beim Stand von 0:0. Al Meklef bringt den Ball von links überragend in den Raum zwischen Keeper und Abwehr in den Ahmadi eingelaufen ist, doch statt mit links direkt abzuschließen, wurde der Ball nochmal angenommen was den Keeper die Möglichkeit gab den Winkel zu verkleinern und abzuwehren. In der 23. Minute war es aber trotzdem soweit und Ausgangspunkt erneut die linke Seite. Über Rubner, Do und Al Meklef landet die Eingabe bei Shobaki. Ob dieser dann mit seiner puren Erfahrung die Vorlage über den Pfosten gab oder aber Ahmadi seinen Schuss an den Pfosten abstaubt lässt sich nicht mehr so genau ermitteln. Stört aber auch niemanden, Hauptsache es steht 1:0 für den Leipziger SC.

Auch das 2:0 nur acht Minuten später, in der 31. Minute, entsteht wieder über links. Über rechts ging ja schlecht der Ahmadi der erneut trifft war für rechts eingeteilt, aber wollte lieber vor dem Tor verwerten. Das machte er auch nach der Vorlage von Al Meklef. Die wenigen offensiven Aktionen der Gäste konnte die Abwehr um Kapitän Kuchel sowie Logwin im Zentrum und Rubner sowie Gedicke als AV weitestgehend bereinigen, sodass Keeper Seck kaum eingreifen musste.

Zu beginn der zweiten Halbzeit wollte die Heimelf jegliche Hoffnung der Gäste begraben und so ging es weiter in nur eine Richtung. Auf das Tor von MoGoNo. In der 50. Minute bekommt Al Meklef den Ball, zieht nach Innen und durch den cleveren Laufweg von Shobaki nach außen öffnet sich die Lücke in der Innenverteidigung der Gäste durch die Ahmadi läuft und Al Meklef spielt und schon taucht der bis dahin zweifache Torschütze frei vor dem Tor auf und schiebt am Keeper vorbei ein zu seinem dritten Treffer und dem 3:0 für den Leipziger SC. Das absolute Schmankerl heben sich die Schleussiger Jungs aber für den vierten Treffer nur 7 Minuten später auf. Eine Kombination über das Zentrum spielt Kesten auf Do, welcher noch kurz wartet, auf den Laufweg von Ahmadi achtet und dann vor das Tor chippt und die Direktabnahme auch den Weg ins Tor findet. 4:0 nach 57 Minuten. Die Freude in den Gesichtern aller LSC´ler war nicht zu übersehen. Auch das Gegentor in der 63. Minute ließ keinen Bruch ins Spiel kommen. Im Gegenteil, weitere Chancen waren vorhanden. Der eingewechselte Endle setzte sich richtig stark gegen den körperlich deutlich überlegenen Gegenspieler Kienitz durch und ließ diesen fast abprallen um auf die Grundlinie zu ziehen und seine gute Eingabe verpasst der ebenfalls eingewechselte Nguyen nur knapp. Das ist aber dank der mannschaftlich super Leistung gegen den Ball zu verschmerzen und so konnte man nach Abpfiff einen nie gefährdeten Heimsieg feiern.

Nächste Woche darf der Leipziger SC dann die Zweitvertretung der BSG Chemie im Schleussiger Wald begrüßen. Eins steht fest: nach dem ersten Sieg soll der zweite nicht lange auf sich warten lassen. 

 
 

1. Herren mit unverdienter Niederlage gegen SG Olympia

Das 2. Heimspiel in der neuen Stadtliga, das 2. Mal das aktivere Team mit mehr Spielanteilen und zum 2. Mal geht der Leipziger SC nicht als Sieger vom Platz.

Und auch zum zweiten Mal mussten wir bitter lernen das kleine Fehler und Unaufmerksamkeiten in der neuen Liga doch anders bestraft werden als noch vorige Saison. Denn obwohl man nach einer kurzen Abtastphase die Kontrolle über das Spiel übernahm, waren es die Gäste die nach einem dieser Fehler mit 0:1 in Führung gingen. Von der linken Seite Höhe Mittellinie sollte ein Ball zu Innenverteidiger Theiss zurück gespielt werden, nur leider zu ungenau und zu kurz und als Theiss die Situation klären wollte kommt der einzige nachsetzende Stürmer mit der Fußspitze an den Ball und fälscht ab und so kullert der Ball ins Tor.

Ein kurzer Schock, denn es zeichnete sich bis dahin nicht wirklich ab das Olympia für das Tor des Leipziger SC gefährlich wird. Überhaupt konnte man den gegnerischen Topstürmer Würzberger weitestgehend abmelden, nur bei Standards war das schwerer. Derweil beherrschten die Hausherren das Mittelfeld und so konnten wir uns ein ums andere mal gefährlich ins letzte Drittel spielen, besonders die linke Seite über Außenverteidiger Al Meklef generierte viele Räume und spielte kluge Bälle, während er defensiv noch abräumte. Aber auch nach Standards war die Gefahr vor dem Tor der Olympioniken oft groß. Sei es der Freistoß von Nguyen den der starke Gästekeeper gerade noch über die Latte lenkt oder die Ecken von beiden Seiten wo mehrfach ein Treffer in der Luft lag als Nguyen knapp verpasst oder Ahmadi´s Kopfball der vom Keeper noch geklärt wurde. Die größte Gästechance der ersten Halbzeit endete am Pfosten. Generell fehlte leider bei den Hausherren etwas die Genauigkeit und auch Abgezocktheit vor dem Gästetor, sonst wäre man mit einer Führung in die Halbzeit gegangen.

Kurz nach der Halbzeit musste dann Ahmadi angeschlagen raus, der immer wieder für gefährliche Aktionen sorgen kann, aber auch der eingewechselte Muradjan hatte direkt nach seiner Einwechslung gleich eine große Chance als er von Shobaki rechts im 16er freigespielt wurde, doch zögerte er zu lang mit dem Abschluss und wurde noch geblockt. Unabhängig davon spielte der Leipziger SC weiter nach vorn und kam zu Chancen durch Shobaki, Do, Wilke und erneut Muradjan. Wenn der Schiedsrichter noch auf Elfer entschieden hätte als Wilke im 16er von 2 Gegenspielern in die Mangel genommen und weggecheckt wurde, hätte man schon da auf 1:1 stellen können. Aber generell war die Linie des Spielleiters recht großzügig oder es ist die Härte der Stadtliga an die man sich gewöhnen muss wenn selbst eine Tätlichkeit in Form eines Ellenbogenschlags gegen Wilke als „weiterspielen“ läuft (vgl. Bilder) oder wenn ein bereits verwarnter Spieler den Keeper noch gegen den Pfosten stößt und ein letztes Mal mündlich verwarnt wird. Und trotzdem spricht das Kartenverhältnis von 0:4 auch deutliche Bände, dass der Gegner alle Hände voll zu tun hatte um Angriffe des Leipziger SC zu unterbinden. Erst mit der Einwechslung des frischen Nformi bei den Gästen konnten Sie mehr Kontrolle über das Mittelfeld gewinnen und der Spielaufbau des LSC wurde auch aufgrund schwindender Kräfte eingedämmt. Nach einer Ecke war es dann trotzdem soweit und der Leipziger SC konnte über den Ausgleich jubeln. Der frisch eingewechselte Portjanow bewies seinen Torriecher und bugsierte in der 77. Minute den ersten abgewehrten Ball ins Netz.  Natürlich wollte man jetzt auch noch den Sieg und öffnete etwas mehr was die Gäste leider auszunutzen wussten als deren rechter Außenverteidiger nicht attackiert wurde und so den Ball sehr schön für Nformi in die Gasse steckt. Der ließ sich dann im 1vs1 gegen unseren Keeper Seck nicht zweimal bitten und traf zum 1:2 für die Gäste kurz vor Schluss (87. Minute). In der folge kamen die Gäste sogar noch zu der Chance zum 1:3, die aber Keeper Seck stark vereitelte.

Auch wenn ich das Spiel vielleicht zu sehr durch die LSC-Brille sehe, kann ich nicht verstehen wenn der Gegner von verdient spricht oder das Sie mit angezogener Handbremse gespielt haben. Auch mögen vielleicht meine Bewertungen zu Fouls oder Schirientscheidungen  nicht richtig sein, aber ich bin mir doch sehr sicher, dass wir dieses Spiel für uns hätten entscheiden können.


Egal, dann müssen die Punkte anderweitig eingefahren werden. Nächste Woche folgt der nächste Anlauf beim LSV Süd-West, dann allerdings bereits Samstag.

1. Herren starten in Saison 2019/20 mit "Mission Stadtliga"

" Gekommen um zu bleiben!"

Leipziger SC 1901 ist bereit für die "Mission Stadtliga"

Doppelinterview mit den beiden Coaches des Stadtliga-Aufsteigers vom Leipziger SC 1901 - Dimitrios Mitsis und Christian Bretschneider

Die meisten Siege, die meisten Tore, die wenigsten Niederlagen, die wenigsten Gegentreffer - die Bilanz des Leipziger SC 1901 aus der zurückliegenden Aufstiegssaison liest sich wie ein Märchen. Doch innerhalb von nur einem Jahr mauserte sich der LSC vom abstiegsgefährdeten Kellerkind zum unangefochtenen Staffelsieger der Stadtklasse, der an 30 Spieltagen nur Tabellenplatz 1 belegen sollte.Die beiden "Väter des Erfolges" Christian Bretschneider und Dimitrios Mitsis zogen für uns im FuPa-Teamcheck noch einmal Bilanz und warfen einen Blick auf die kommenden Aufgaben in der Stadtliga.

Fupa Sachsen: Ein letzter Blick zurück: Wie fällt eure Bilanz zur abgelaufenen Spielzeit aus? Was ist positiv und was negativ anzumerken?

Dimitrios Mitsis : "Mit der abgelaufenen Saison können wir sehr zufrieden sein, nicht nur mit dem Titel und dem Aufstieg auch mit unserem Fussball-'Style', mit der harten Arbeit der Spieler im Training und natürlich mit dem Super-Vibe beim LSC, der den Unterschied in unserer Saison machte.

Nur negativ ist meiner Meinung nach das Pokalspiel gegen Taucha, aber am Ende hat es uns erlaubt, uns auf die Liga zu konzentrieren."

Christian Bretschneider: "Wenn ich auf die letzte Saison zurückblicke, fehlen mir noch immer die Worte. Letzten Sommer haben wir davon gesprochen, dass wir die Jugend einbinden wollen und etwas aufbauen um mittelfristig in die Stadtliga aufzusteigen und jetzt hat es direkt in der ersten Saison geklappt. Weil auch jeder Bock hatte. Nach so einer Saison kann und will ich nichts Negatives anmerken."


Gibt es einen Spieler oder eine generelle Entwicklung, den/die Du gezielt loben würdest?

Mitsis: "Fußball ist ein Mannschaftsspiel und es war großartig das wachsende Selbstvertrauen, das sich in unserer Mannschaft entwickelte, in den Spielen zu sehen. Darüber hinaus haben wir es geschafft mit gutem Tempo, Pressing, gutem Ballbesitz und gutem Aufbauspiel zu spielen, was für unsere Spielphilosophie wichtig ist."

Bretschneider: "Ich glaube was man wirklich lobend erwähnen muss, ist die Trainingsentwicklung beziehungsweise die Teilnahme. Wenn ich die Stories aus den Vorjahren gehört habe und dann letzte Saison betrachte, ist da ein großer Unterschied. Und genau diese Entwicklung, dass wir regelmäßig 16 und mehr Spieler zum Training hatten, war sicher der Grund das alle Spieler mehrere Schritte nach vorn gemacht haben."

  

Hat es Veränderungen in Bezug auf euren Kader gegeben? Trainerwechsel, Neuzugänge, Abgänge?

Bretschneider: Trainerwechsel?!  Haha, nein. Wir beide haben das nicht vor und der Verein hoffentlich auch nicht.

Im größten Teil bleibt auch der Kader gleich, denn diese Jungs haben sich das voriges Jahr erarbeitet und da viele noch sehr jung sind, ist da auch das Potential noch nicht ausgeschöpft. Der bislang einzige feste Neuzugang ist Konrad Dickehut, ein 19-jähriger Allrounder, der vorige Saison noch mit der A-Jugend von Chemie Leipzig in der Landesliga Erfahrung sammeln konnte.

Abgänge sind Andreas Rübelmann (VfB Zwenkau 02) und Levente Lukacs (SG Olympia Leipzig). Wir wünschen beiden viel Erfolg.

Mitsis: Wir haben nicht das Gefühl, dass viel verändert werden muss. Wir wollen einfach mit der gleichen Leidenschaft und Intensität weiterarbeiten.

 

Wann seid ihr in die Vorbereitung gestartet? Welche Testspiele habt Ihr absolviert bzw. noch geplant?

Bretschneider: "Start in die Vorbereitung war am 18.07.2019 und geplant sind soweit fünf Testspiele. Die Spiele sind eine gute Mischung und gerade die beiden Tests gegen die Landesklasseteams von Radefeld und Roter Stern dürften einige Aufschlüsse geben.

Zuerst ging es aber gegen den SV Nordwest Leipzig und eine Woche vor Saisonstart gegen die SG Leipzig-Bienitz. Auch das Spiel gegen Bienitz ist interessant, da ja Bienitz in der Rückrunde verstärkt auf die Jugend gesetzt hat und damit auch Erfolg hatte. Also zwei „junge“ Teams gegeneinander."

So. 21.07.2019   SV Leipzig-Nordwest  vs.  Leipziger SC (3:1)

Sa. 27.07.2019   Leipziger SC  vs.  Roter Stern Leipzig (1:5)

Sa, 03.08.2019 SG Zorbau / Lützen vs. Leipziger SC (14:00 Uhr)

Do. 08.08.2019  Radefelder SV   vs.   Leipziger SC (19:00 Uhr)

So. 11.08.2019   SG Leipzig-Bienitz  vs.  Leipziger SC (15:00)

 

Wie sehen die Ziele für die Saison 2019/2020 aus?

Mitsis: "Wir wollen unser Spiel in der Stadtliga fortsetzen. Es gibt viele gute Teams und wir freuen uns auf die Challenge."

Bretschneider: "Wie Dimi schon sagte, für uns ist es wichtig, dass wir von unserer Art und Weise des Fussball nicht abrücken, sondern auch in der Stadtliga damit punkten. Mit Sicherheit wird es nicht leichter, aber im gesicherten Bereich sollte schon drin sein wenn die Mannschaft so weiterarbeitet wie vorige Saison."


Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit für das kurze Interview genommen habt, Dimitrios und Christian und weiterhin viel Erfolg mit dem Leipziger SC!

1. Herren: letztes Spiel in der Stadtklasse Markranstädt II vs. Leipziger SC (1:7)

Letztes Spiel in der Stadtklasse, Temperaturen die einem auf dem Kunstrasen doppelt so warm vorkommen und ein Gegner der den Klassenerhalt sicher hatte und Gerüchten zufolge die Aufstellung gelost hat, sorgte für einen klaren 7:1 Sieg des Leipziger SC beim SSV Markranstädt 2.

Deswegen schreibe ich heute auch nicht viel rund ums Spiel oder was zwischen den Toren passiert ist, sondern rein weg wie die Tore gefallen sind. Dabei gebührt der erste Assist unserer Nummer 1. Keeper Seck knallt den Ball einfach mal lang auf rechts zum startenden Kuhn und der lässt sich nicht lang bitten und versenkt trocken links unten im langen Eck in der 20. Minute.

Nur 6 Minuten später steckt Debütant Portjanow im Zentrum durch zu Shobaki der locker einschieben kann. Geht da noch was in Richtung Toptorjäger der Liga? In der 30. Minute startet es wieder mit Portjanow der von rechts ins Zentrum zieht und zu zentralen Shobaki spielt, der leitet noch kurz weiter auf links zu Nguyen, Schuss, Tor... und schon steht es 0:3 für den Leipziger SC. Auf den vierten Treffer musste man dann bis in die zweite Halbzeit warten, aber in der 50. Minute war es soweit. Freistoß für die Leipziger, und während die Heimelf noch schlief führte Wilke schnell aus, flach zu Shobaki und der lupft aus 20 Meter über den Hüter ins Eck. Das 0:5 in der 62. war dann allerbester LSC-Konterfussball. Ecke für den SSV, geklärt, Ball kommt zu Shobaki kurz vorm eigenen 16er, der schickt Nguyen auf links und dieser wiederum mit dem ersten Kontakt wieder ins Zentrum zu Wilke, welcher vor dem Hüter die Nerven behält, vorbei geht und mit links einschiebt.

Der sechste Treffer beginnt auch durch eine Offensivaktion der Heimelf. Schilling köpft ein Flanke weit raus auf Shobaki der per Hacke auf Nguyen weiterleitet und dieser mit einem Querpass vors Tor Rahali bedient. Rahali hat dann leichtes Spiel und versenkt den Ball im Netz. Kurz danach kommt es zum Gegentor..., und das auch noch selbst eingeleitet, Schade. Logwin will hinten raus spielen zu Keil trifft im dabei aber an der Hacke vom Standbein und der Ball springt zum Gegner. Noch ein Pass in die Schnittstelle und schon trifft Markranstädt zum 1:6. Der letzte Treffer zum 1:7 in der 80. Minute gleicht eigentlich dem 0:4. Wieder Freistoß, wieder die Heimelf mit einer kleinen Schlafeinlage und diesmal reagiert Keil am schnellst und spielt ohne großes Warten Richtung Rahali auf die Grundlinie, der zieht nach innen und spielt auf den ersten Pfosten zu Shobaki der den Keeper überwinden kann. Der Keeper danach am meckern wie man sich zweimal so überrumpeln lassen kann. Naja, passiert halt auch mal.

Wir, die Mannschaft bedanken uns bei allen Unterstützern, Gegnern, Schiedsrichtern und allen anderen für diese Saison. Jetzt ist erstmal ausruhen und Kraft sammeln angesagt um dann ab 18. August das Abenteuer Stadtliga anzugehen. Wir freuen uns.

Leipziger SC krönt sich zum Meister der Stadtklasse!

Nach dem 29. von 30 Spieltagen steht es fest. Der Leipziger SC ist Meister der Stadtklasse und darf nächste Saison in der Stadtliga auf Punktejagd gehen.

Kurzer Rückblick…, am 17.06.2018 sicherte sich die Mannschaft nach einem 4:0 Sieg bei Victoria Leipzig noch den Klassenerhalt und knapp ein Jahr später, am 16.06.2019 wurde die Meisterschaft mit einem 5:0 Sieg über Thekla gefeiert.

Doch was war passiert?! Zwischen diesen beiden Tagen liegt einiges an Veränderungen. Der verdiente Trainer Tobias Arnold zog sich zurück und mit Christian Bretschneider und Dimitrios Mitsis kamen zwei neue, im Herrenbereich unerfahrene Trainer mit einer klaren Vorstellung von Training und Spiel. Weiterhin wurde der Kader größer, da aufgrund der guten Nachwuchsarbeit des Vereins A-Jugendliche in den Herrenbereich rückten und zusätzlich von extern Spieler zur Mannschaft kamen.

Diese neue Mischung bewirkte etwas, was jeden Trainer einfach nur freuen kann. Vom ersten Training an war Feuer drin, jeder einzelne von den gestandenen Spielern wollte die letzte Saison vergessen machen und die jungen Wilden wollten ihre erste Saison im Herrenbereich nicht auf der Bank zubringen. Die Motivation war hoch, das Training intensiv und trotzdem war eine Freude bei den Beteiligten zu sehen. Nach einer erfolgreichen Vorbereitung mit 3 Siegen aus 3 Spielen folgte der Saisonstart und diese Saison kann einem nur wie ein Traum vorkommen.

Nicht die Staffelfavoriten Mölkau oder Fortuna sondern der Fastabsteiger Leipziger SC bestimmte diese Liga. Keiner wusste, dass bereits der erste Spieltag gegen den Stadtliga-Absteiger KSC Leipzig eigentlich die komplette Saison bezeichnet. Die 1:0 Führung nach 40 Sekunden und die weiteren 5 Tore zum 6:0 Auftaktsieg sorgte für Staunen und ein erstes Ausrufezeichen. Gleichzeitig bedeutete dies auch Platz 1 in der Tabelle, welcher bis Saisonende auch nicht mehr abgegeben wurde. Sonst waren immer 3-5 Teams mal pro Saison auf Platz 1 der Stadtklasse, aber nicht diese Saison. Würde man die Tabellenplatzierung als EKG Linie nehmen, so wäre der Leipziger SC tot da es eine gerade Linie ist, aber im Gegenteil… hier ist Leben drin. Das wurde erstmals am 4. Spieltag deutlich, als man im Spiel gegen Markranstädt 2, verstärkt durch 4 Landesligaspieler, lange Zeit 0:2 hinten lag aber immer an den Sieg glaubte. Als dann in der 79. Minute der 1:2 Anschlusstreffer gelang ging es erst richtig los und nach 90 Minuten hieß es 4:2 für den Leipziger SC. Es folgten Siege bis zum 9. Spieltag. Ein 1:1 bei Böhlitz Ehrenberg bedeutete die ersten Punktverluste. Die erste Niederlage gab es erst am 13. Spieltag durch ein 0:1 beim SV Mölkau und es folgte direkt die zweite Pleite gegen Stötteritz. War jetzt der alles vorbei? Die Halbserie wurde nach dem 6:0 bei Thekla mit 35 Punkten beendet.

In der Winterpause folgten Testspiele gegen höherklassige Teams aus der Stadtliga. Trotz dass es 2 Niederlagen und nur einen Sieg gab, konnte man erkennen, dass mitgehalten werden kann. Der Start in die Rückrunde war jedoch etwas holprig. Zwar konnten die Spiele gegen West 03, LFV Sachsen und TSV Wahren gewonnen werden, aber man tat sich schwer. Es fehlte irgendwie die Power der Hinrunde und so kam es das ausgerechnet das Derby gegen Blau-Weiß 2 am vierten Rückrundenspieltag mit 0:2 verloren wurde. Der Ärger und die Frustration war groß und ausgerechnet jetzt sollte am nächsten Spieltag der zu dem Zeitpunkt größte Verfolger Fortuna Leipzig als Gegner bereit stehen. Doch statt auseinander zu fallen rutschte die Mannschaft nochmal zusammen. Vor dem Spiel wurde sich deutlich eher getroffen, es gab Kuchen und „Zauberkaffee“ von Tim Theiss und es folgte im Spiel eine Demonstration von Fußball. Alles was in den letzten Spielen fehlte war wieder da!

Die Initialzündung für die Rückrunde und für eine Serie von 7 Siegen in Folge. Mit dem siebten Sieg in dieser Reihe wurde durch das 1:0 in Taucha 2 auch gleichzeitig der Aufstieg perfekt gemacht. Jetzt ging es nur noch darum den Titel zu holen. Dabei standen 2 schwere Spiele gegen den Dritten (Mölkau) und Zweiten (Stötteritz) an. Nach dem 0:0 gegen Mölkau wäre dem LSC mit einem Sieg gegen Stötteritz der erste Platz nicht mehr zu nehmen, doch bis zur 83. Minute führte Stötteritz mit 0:2 und wäre damit auf 2 Punkten am Leipziger SC dran. Darauf hatte auf Seiten der Schleußiger wahrlich keiner Lust und so wurde mit großer Moral in den Schlussminuten ausgeglichen. Es blieb bei den 5 Punkten Vorsprung und nur noch zwei Spieltage offen.

Das heißt im letzten Heimspiel gegen Thekla gewinnen und es kann unabhängig von allen anderen Ergebnissen gefeiert werden. Damit sind wir auch schon beim Jetzt, beim Hier und Heute. Ein deutlicher 5:0 Sieg war Grundlage für eine Meisterfeier wie Sie die meisten der jungen und auch alten Spieler so wohl auch noch nicht hatten. Es bleibt noch ein Spiel, Auswärts bei Markranstädt 2. Ein letzter Auftritt in der Stadtklasse, hoffentlich DER letzte Auftritt für immer.

1. Herren verteidigt Tabellenführung und hält Verfolger auf Abstand! 0:0 gegen den SV Mölkau

Abteilung Fussball demonstriert Nähe Nachwuchsfussball-Herrenfussball! U6/U7 des Vereins als Einlaufkinder! Ein toller Rahmen für das Spitzenspiel!

Wenn es in einem Spiel nur ein 0:0 unentschieden gibt und man hinterher trotzdem sagen kann das es ein starkes Spiel war, dann trifft das auf dieses Spitzenspiel Leipziger SC gegen Mölkau zu.


Nach der Niederlage im Hinspiel wollten wir auch noch was gutmachen, aber es waren am Ende 2 verlorene Punkte, denn die Gäste haben sich definitiv mehr über das Ergebnis gefreut.

Aber starten wir ins Spielgeschehen, nachdem wir mit unseren kleinsten Kickern gemeinsam eingelaufen sind, übernahm der Leipziger SC sofort Kontrolle über das Spiel. Die Mölkauer versuchten erstmal sicher und tief zu stehen und gaben viel Raum her. Und doch hatten Sie Probleme der vielen Bewegung unserer Offensive zu folgen. Bereits nach 10 Minuten lautstarke Aufforderung des Gäste Innenverteidigers an seine Vorderleute doch mal mehr defensiv mitzuarbeiten. Die Chancen für den LSC kamen langsam, u.a. Als Al Meklef über die Grundlinie in die Box zieht, aber seinen Pass keinen Abnehmer fand. Die erste Große dann für Mo Shobaki. Quent fängt einen Ball ab und legt direkt in den Lauf des Stürmers, der den Gegenspieler noch aussteigen lässt aber im Gästekeeper seinen Meister fand. Die nächste wirklich richtig gute Aktion geht dann an Muradjan und Al Meklef. Muradjan bekommt den Ball rechts zentral, kurz am Gegner vorbei und dann aus dem Lauf ein richtig überragender Ball diagonal hinter die Abwehr zum einlaufenden Al Meklef, der den Kopfball aber leider nicht genau platzieren kann und so wieder in den Händen des Keepers landet. Obwohl die Heimelf wirklich deutlich mehr Ballbesitz hatte, so waren die letzten beiden gefährlichen Aktionen der ersten Halbzeit auf Seiten der Gäste. Erst musste unser Keeper Seck in einer Doppelaktion Kopf und Kragen riskieren um letztlich den Ball auf der Linie zu retten und quasi mit dem Halbzeitpfiff haut er noch ein Glanzparade Marke „Ter Stegen“ raus und kratzt einen Flatterball durch übergreifen noch aus dem Winkel. Richtig wichtige Aktion und so geht’s 0 zu 0 in die Halbzeit.

 

In den zweiten 45 Minuten ein ähnliches Bild. LSC mit mehr Ballbesitz und die Mannschaft die das Spiel gestalten will und Chancen heraus spielt. Und trotzdem geht die erste nennenswerte Aktion an „AIR“ Seck der nach einen direkten Freistoß mit einer Flugshow erneut dafür sorgt, das der Ball nicht im Winkel einschlägt. Ja gut, ist ja schließlich auch sein Job. Kurz Zeit später scheppert dann aber der Ball an die Latte der Gäste. Mal wieder spielen sich Rubner und Al Meklef über links nach vorn, Flanke von Al Meklef auf den zweiten Pfosten zum einlaufenden Endle, doch der Gegenspieler kann in letzte Sekunde klären und knallt das Ding dabei an den Querbalken. Als der Ball im weiteren Spielverlauf erneut über links zu Quent ins Zentrum kommt, zieht der einfach mal beherzt aus 25 Metern ab und der Ball zischt nur knapp am Pfosten vorbei. Mölkau mittlerweile stehend K.O. und versuchte nur noch mit langen Bällen für Entlastung zu sorgen, aber spätestens Logwin oder Schwär in der Innenverteidigung hatten den Ball unter Kontrolle. Die letzten großen Aktionen vom LSC kamen von Rahali. Erst erobert er sich in einer unübersichtlichen Aktion im 5er den Ball, nutzt dann aber die Chance nicht und schlenzt am langen Pfosten vorbei und kurz vor Abpfiff kann er ein Foul annehmen und den Elfmeter ziehen, aber wie in schon so vielen Spielen sind wir da als Mannschaft zu lieb und bleiben lieber stehen. Schade..., das Spiel kann man auf jeden Fall gewinnen und wie schon zu Beginn geschrieben waren die Gäste doch sehr froh über das Unentschieden. Nächte Woche kommt es dann zum nächsten Spitzenspiel, wenn wir beim Tabellenzweiten und starken Verfolger Stötteritz ran müssen. Auch da haben wir aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen.