1. Herren schafft den Sprung in die Stadtliga!

Auf, auf, auf......... auf steigen wir!

SG Taucha gegen den Leipziger SC. Sechster gegen den Tabellenführer. Auch wenn man das nicht direkt als Spitzenspiel bezeichnen würde, so war es doch eins. Nicht nur dass beide Mannschaften die letzten 6 Spiele gewonnen haben, sondern auch das was in diesen 90 Minuten gezeigt wurde, war von beiden Teams richtig stark. Die Gäste aus Schleußig waren zwar in der Anfangszeit feldüberlegen und konnten durch das aggressive Anlaufen relativ schnell den Ball erobern, aber wirklich zwingende Torgefahr gab es auf beiden Seiten nicht da die Defensivreihen sehr konzentriert gearbeitet haben.

Es dauerte knapp eine halbe Stunde bis zur ersten Großchance. Die war auf Seiten des Leipziger SC. Reiber spielt einen schönen Flugball auf links zu Rubner, welcher sich im 1vs1 auf der Grundlinie durchsetzt und zu Al Meklef zurücklegt. Leider scheitert Al Meklef am stark reagierenden Keeper der Gastgeber. Nur wenige Minuten später dann etwas Glück bei 2 strittigen Szenen, bei denen es wohl auch einen Elfer für Tauche hätte geben können. Genaueres kann aber von mir auf die Entfernung nicht beurteilt werden. Wie dem auch sei, es steht weiter 0:0 und kurz vor der Pause der nächste Hochkaräter für den Leipziger SC. Nguyen aus dem Zentrum auf Shobaki, der leitet direkt mit der Hacke links in den 16er zum einlaufenden Al Meklef und er scheitert erneut im Duell mit dem Keeper. Shit...., so eine Führung zur Halbzeit wäre schon was Wert gewesen.

Halbzeit, Luft holen und neu motivieren für diesen harten „Fight“ um den Sieg. Wenn ich Fight schreibe, soll es nicht heißen das dieses Spiel unfair war. Es war hart geführt, aber nie überhart. Auch sowas gehört halt zum Fussball!

Direkt nach der Pause erneutes Durchatmen für den LSC. Seck im Tor der Gäste lenkt einen gefährlichen Schuss noch an den Pfosten, Monsterparade und er hält seine Jungs im Spiel. Kurz darauf geht das Tempo mal wieder über die starke linke Seite und Rubner legt erneut quer für Al Meklef und trotzdem steht weiter die Null auf beiden Seiten. Doch die Null sollte immer weiter wackeln, doch zunächst hatte Taucha die Chance ein Tor zu erzielen. Nach einer Ecke von links kann der Tauchaer den frei durchgekommenen Ball am langen Pfosten nicht über die Linie drücken. Aber in der 65. Minute war es endlich soweit, das erste Tor des Tages und das ist die Führung für den Leipziger SC. Al Meklef flankt von links noch hinter den zweiten Pfosten wo Endle hochsteigt und statt aus dem spitzen Winkel auf´s Tor zu köpfen, legt dieser lieber clever zurück zwischen 11er und 5er auf Shobaki, Ballannahme und mit der Picke in die Maschen.... 1:0 !!! für die Gäste. Die Heimmannschaft reklamiert zwar Hand, aber der Schiri stand gut und gibt das Tor.


Wenige Zeit später die Chance die Führung auszubauen als Al Meklef frei über links in den 16er zieht, am Hüter vorbei legt, aber zu weit und dann die Hände des liegenden Keepers nicht für den Elfer annimmt. Der Kerl ist einfach zu gut für diese Welt, manch anderer hätte hier das Geschenk angenommen. Hoffentlich rächt sich das nicht! Denn im weiteren Verlauf wäre beinah der Ausgleich gefallen, doch erneut war Keeper Seck nach einem Freistoß bärenstark zur Stelle und hält die Null. Das Spiel lebt mittlerweile von der Spannung und Intensität und kleinere Möglichkeiten gibt es auf beiden Seiten. Hier hätte jederzeit ein Tor aus dem Nichts fallen können, aber das Spiel geht bis auf eine Gelb-Rote Karte für Taucha ohne große Ereignisse zu Ende.

Das waren die 3 Punkte für den ersten Schritt..., der Aufstieg ist geschafft! Der nächste Schritt ist die Meisterschaft, dafür heißt es weiter hart trainieren, denn die nächsten Gegner haben es in sich. Mölkau zu Hause und in Stötteritz. 

Aufstieg der 1. Herren in Sichtweite

Pflichtsieg gegen Kellerkind Kitzen....

25. Spieltag in der Stadtklasse Leipzig:

Der Tabellenführer Leipziger SC empfängt den Abstiegskandidaten SV Blau-Gelb Kitzen.


Die Gastgeber gaben von Anfang die Richtung vor und erspielten sich mehrere Chancen: Erst vergab Louis Endle nach einer Kombination über Simo Rahali und Mo Shobaki, anschließend scheiterte Rahali per spektakulärem Fallrückzieher am Kitzener Torwart, es wäre aber ohnehin Abseits gewesen.
Der Leipziger SC gab aber weiter Gas, besonders in Form von Shootingstar Endle: Erst setze der Blondschopf einen Fernschuss an die Latte, anschließend traf er das Tor nach Vorgabe von Rami, welches jedoch aufgrund einer Abseitsposition aberkannt wurde. Nach 30 Minuten war es dann soweit und Endle verwandelte nach Shobakis Zuspiel per Linksschuß zum mehr als verdienten 1:0.
Nur 2 Minuten später schließt Oldie Tim Theiss nach einer Ecke ab und trifft dabei Endle. Der Ball trudelt zum 2:0 ins Tor… Doppelpack Endle innerhalb von 120 Sekunden!
Es ging mit einem 2:0 in die Halbzeit.
Der LSC kam mit Druck aus der Halbzeit und erzielte nur eine Minute nach Wiederanpfiff nach traumhafter Vorlage von Shobaki, das 3:0 durch Al Meklef. Sein Tor zelebrierte er natürlich wieder mit einer künstlerischen anspruchsvollen Tanzeinlage.
Nur 8 Minuten später legte der Linksfuß nach und verwertete Muradjans Zuspiel mit Rechts zum 4:0. In der 60. Minuten dann das letzte Tor des Spiels: Martin Rubner nahm eine Flanke von Endle direkt und markierte aus spitzem Winkel das 5:0.
Anschließend passierte nicht mehr viel Nennenswertes.

Der Leipziger SC bleibt somit nach einer souveränen Vorstellung Tabellenführer und will am 27. Spieltag im Spitzenspiel gegen den SV Mölkau seine Führung weiter ausbauen.Vorher steht die schwere Auswärtsaufgabe bei der zweiten Vertretung der SG Taucha an.

 

1. Herren unaufhaltsam Richtung Aufstieg!

Wiedergutmachung geglückt!

Im Hinspiel klingelte es ganze drei mal auf beiden Seiten, wobei die Gegentore für den Leipziger SC mehreren Geburtstagsgeschenken glich. Wiedergutmachung war angesagt. Das Geläuf, bedingt des anhaltenden Regens in Markkleeberg schien auf einen Fußballkampf abzuzielen, doch es dauerte nicht einmal 60 Sekunden bis ein Steckpass Rahali fand und der Ball gerade noch so auf der Linie geklärt werden konnte.  Markkleeberg konzentrierte sich in der ersten Halbzeit überwiegend auf eine sichere Defensive, des Gegners 16er erreichten sie lediglich durch langgeschlagene Bälle. Gefahr strahlten diese aber nicht aus.

In der 31. Spielminute ging der Ball im 16er an die Hand eines Markkleebergers, den fälligen Strafstoß verwandelte Quent zum verdienten 0:1. Das Spiel weitestgehend bestimmend und den Gegner in der eigenen Hälfte unter Druck setzend, erzielte Rahali nach schönem Pass durch Reiber, per Heber das 0:2. Bis zum Halbzeitpfiff passierte nicht mehr viel, während der TSV die Abwehr wieder stabilisieren konnte, verwaltete der Leipziger SC das Spiel.D ie Ansprache zur Pause war kurz und knackig - konzentriert weiter arbeiten und möglichst schnell eins nachlegen. Es sollte genau vier Minuten dauern und das Ziel für Halbzeit zwei war umgesetzt. Der Ball kommt von der linken Seite flach in die Mitte zu Quent, statt abzuschließen spielt er den besser postierten Endle an, welcher zum 0:3 einnetzte. Nur zwei Minuten später setzt sich Al-Meklef im eins gegen eins auf der linken Seite durch, von der Grundlinie kommt eine scharfe, flache Hereingabe und Endle mit gutem Laufweg bestätigt seinen Doppelpack aus der Vorwoche und schiebt zum 0:4 ein. Markkleeberg wenig gefährlich mit vielen langen Bällen versuchte augenscheinlich nicht noch mehr Bälle aus dem eigenen Netz holen zu müssen.

Nachdem Schwär in der 80. Spielminute vor dem Tor am Hüter scheiterte, gönnte der Schiedsrichter den Hausherren im direkten Gegenzug den Ehrentreffer. Während die LSC-Abwehr zu viert den TSV Angreifer nicht stellen konnte grätschte Quent den Ball ab. Der Schiedsrichter hat ein Foulspiel erkannt und zum Entsetzen der roten Anhänger gab es Strafstoß für die Hausherren.Der Endstand war damit besiegelt und der Leipziger SC fuhr einen ungefährdeten 1:4 Erfolg ein. In der nächsten Woche kommen die Sportfreunde aus Kitzen an den Damm in der Pistorisstraße bei welchem der Leipziger SC erneut seine Spielfreunde beweisen will.

Leipziger SC gewinnt schweres Spiel bei der Reserve vom Roten Stern mit 1:0

Erneut ein Spitzenspiel gewonnen!

Vorweg sei gesagt wie zweitrangig doch jedes Ergebnis wird, wenn man einen Spieler regungslos am Boden liegen sieht. Mittlerweile gibt es die Info aus dem Krankenhaus das wohl alles in Ordnung ist. Gute Besserung Simo.


Die Spieler des Leipziger SC wussten das es ein hartes, schweres Spiel werden würde mit wenig Toren, den die Sterne stehen sehr diszipliniert und kompakt und versuchen dann über schnelles umschalten zu Toren zu kommen. Wichtig für den Auswärtssieg war es also die Null zu halten, doch den Plan hätte man auf Seite des Leipziger SC nach 3 Minuten selbst zerstört. Statt geduldig den Ball laufen zu lassen kam es zu einem Ballverlust im Zentrum, der Ball kam zum richtig starken Goodmann-Brown welcher perfekt auf links Härtig vorlegt aber dieser setzt vollkommen unbedrängt den Ball am langen Pfosten vorbei. Durchatmen! Zumindest dürfte jetzt jeder auf dem Platz wach gewesen sein. Der Leipziger SC übernahm etwas die Kontrolle über das Spiel wobei man sich trotzdem schwer tat durch die Reihen der Gastgeber zu kommen so wurde zu oft auf den langen Ball gesetzt der aber meist von der Abwehr geklärt werden konnte. Schnelle Seitenverlagerungen war vor dem Spiel die Vorgabe des LSC-Trainerteams als Schlüssel zum Erfolg. Eine solche Verlagerung brachte auch die erste große Gefahr. Eingabe von links von Rubner, weitergeleitet von Nguyen zu Heidelbach der von der Grundlinie aus den Ball über den Hüter auf den zweiten Pfosten lupfen wollte doch der Keeper lenkt den Ball mit den Fingerspitzen noch über die Latte. Nächste Chance dann für Al Meklef. Ein Ball von rechts vor den Strafraum, Al Meklef lässt noch 2 Spieler ins leere Grätschen, doch sein Schuss wird doch noch geblockt. Immer wieder wurden Angriffe über die heute starke linke Seite um Rubner und Al Meklef eingeleitet und trotzdem mussten die Gäste stets auf der Hut sein denn die Sterne hatten mit Goodmann-Brown einen für die LSC Abwehr gefährlichen Spieler in ihren Reihen. Stets wurde er mit langen Bällen gesucht die er gut festmachte oder hohe Bälle immer wieder per Kopf verlängern konnte obwohl teils größere Spieler an ihm dran waren. Jeder in den Reihen der LSC'ler wusste das ein Tor Ruhe bringen würde und dieses Tor hatte Al Meklef auf dem Fuß! Eigentlich hatte schon fast jeder in Rot gejubelt und am Ende war es der Keeper der Sterne der jubeln konnte. Al Meklef schlenzte den Ball Zentral vorm 16er ins linke obere Eck, perfekte Flugbahn doch plötzlich greift Hinder im Tor über und kratzt das Ding aus dem Winkel, was für eine Parade! (in der Halbzeit angesprochen auf die Parade sagt der Keeper er hätte selbst nicht gedacht das er den Ball noch bekommt!)

So ging es mit einem 0:0 in die Pause und der Mannschaft wurde gesagt das sich noch die Möglichkeit zum Tor und zum Sieg ergeben wird aber die Null hinten stehen muss. Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzten die LSC'ler ihr Angriffspressing noch aggressiver um und es wurden die Bälle frühzeitiger gewonnen. Immer wieder Gefahr über links doch im 16er fehlte die Genauigkeit. Ein Doppelwechsel in der 63. Minute brachte dann noch etwas mehr Kontrolle und Stabilität im Mittelfeld. Für Nguyen und Reiber kamen Muradjan und Kämpf. Plötzlich hatte man auch mehr Räume im Zentrum und genau dieser Raum war der Ausgangspunkt für die 0:1 Führung in der 67. Minute. Der Ball wird im Zentrum zu Quent gespielt, mit viel Platz und unbedrängt konnte er noch paar Meter den Ball treiben und auf den richtigen Zeitpunkt für den Pass warten. Von links startet Al Meklef in die Schnittstelle, perfekt getimtes Zuspiel durch die Gasse und schon ist Al Meklef frei vorm Keeper und lässt sich nicht lange bitten und knallt den Ball etwas unorthodox über den Hüter unter die Latte um anschließend einen neuen Torjubel vorzuführen! Diese Führung wirkte befreiend und löste etwas den Krampf im Spiel der Gäste den anschließend kippte das Spiel noch deutlicher zu Gunsten der Gäste aus dem Schleußiger Wald. Muradjan hinter den Spitzen setzte oft die Außen, den mittlerweile eingewechselten Shobaki oder den aufrückenden Quent mit guten Pässen in Szene. In der letzten viertel Stunde hatte der Leipziger SC noch gute Torabschlüsse und die größte Chance vergibt Quent aus 8 Metern als er relativ unbedrängt einen Querpass über die Latte schießt. Aber vielleicht war auch er noch geschockt von der Szene rund um Rahali als dieser nach einem Luftzweikampf regungslos am Boden liegen blieb. Zum Glück war er schnell wieder ansprechbar und der Krankenwagen war auch pünktlich zum Abpfiff vor Ort um Rahali zur Kontrolle ins Krankenhaus zu bringen.


Fazit 1: Fußball ist auch nur Nebensache!


Fazit 2: Gegen die Sterne werden sich noch so einige Mannschaften die Zähne ausbeißen!


Fazit 3: mit 53 Punkten ist es mittlerweile die beste Stadtklasse-Saison des Leipziger SC ( bisher 51 Punkte am Saisonende 15/16 mit Platz 5) 

1. Herren überzeugt im Spitzenspiel der Stadtklasse

3:1 Heimsieg gegen Verfolger Fortuna Leipzig

Es trug sich heute ein wahres Spitzenspiel im Estadio de la LSC zu. Die Fortuna, vor dem Spiel noch Zweiter, gastierte heute beim Tabellenersten.

Um die Wogen nach dem verlorenen Derby gegen Blau-Weiß zu glätten, hatte die gesamte Mannschaft hart und engagiert trainiert. Die Mannschaft des Leipziger SC wollte dem Verein, den Fans und vor allem auch sich selbst beweisen, warum man zu Recht auf dem ersten Platz steht. So traf man sich schon etwas eher im Vereinshaus, um gemeinsam Tims Spezial-Kaffee zu schlürfen und sich auf das Spiel zu fokussieren.

Die gewohnten roten Trikots mussten vor dem Spiel noch hastig gegen den blauen Trikotsatz eingetauscht werden, da der Gegner beteuerte aus Versehen die falsche Farbe eingepackt zu haben. Deswegen verlief die Erwärmung unter erhöhtem Zeitdruck – die Mannschaft motivierte es jedoch umso mehr.

Vor gut besuchter Kulisse ging es pünktlich 15 Uhr los. Der Leipziger SC überzeugte in der gesamten ersten Halbzeit durch aggressives Pressing, schnelles Passspiel und mutige Abschlüsse. Der Einsatz des einen schien die Inspiration des anderen zu sein. Die Mannschaft feuerte sich gegenseitig an: Jedes Tackling und jeder gewonnene Zweikampf wurden bejubelt. Der Leipziger SC spielte mit breiter Brust.

Bereits in der 3. Minute das erste Tor für den LSC, das aufgrund einer Abseitsstellung zurückgepfiffen wurde. Das Angriffsquartett Shobaki, Rahali, Nguyen und Al Meklef beschäftigten die Fortunaer Abwehr mit vielen Flanken und Schüssen um den Strafraum. Auch die offensiv beherzt agierenden Außenverteidiger Rubner und Heidelbach waren an einigen Angriffen beteiligt. Rubner, der heute sein erstes Heimspiel bestritt, konnte seine glänzende Leistung fast mit einem Tor krönen. Nach einer Ecke in der 38. Minute schoss der junge Neuzugang aus ca. 25 m Entfernung einen Abpraller in die linke untere Ecke. Nach ausgiebigem Jubel konstatierte der LSC fassungslos, dass der Linienschiedsrichter eine Torwart-Behinderung durch eine Abseitsstellung erkannt hatte. Wieder wurde der Treffer aberkannt. Die Spieler ließen sich nicht beirren und setzten ihre Angriffslust fort. Der Mittelfeldmotor Kämpf und Schwär dominierten das Zentrum und verteilten die Bälle klug. In der 46. Minute war es endlich so weit: Al Meklef setzte sich nach einer Kopfballverlängerung von Shobaki durch und netzte in der unteren rechten Ecke ein. Der anschließende Floss saß auch.

Danach ging es in die Kabine, wo sich die Jungs nochmal ordentlich motivierten.

In der zweiten Halbzeit gelang es den LSCer Jungs sogar noch einen Gang hochzufahren. Bereits in der 47. Minute wurde ein ausgezeichneter Angriff gefahren. Unserer sicherer Torhüter Seck spielte den Ball schnell auf Rubner. Rubner schien die Zeitumstellung nichts auszumachen, denn sein Pass auf Al Meklef war perfekt getimed. Al Meklef sprintete zur Grundlinie und wollte sich bei Shobaki für dessen vorherige Vorlage bedanken. Der Top-Scorer netzte aus dem Rückraum ein. Ein frühes 2:0. Die sich ausbreitende Euphorie peitschte die Mannschaft weiter nach vorne. 51. Minute: Heidelbach mit dem Einwurf an der rechten Außenlinie. Irgendwie gelangt der Ball zu unserem Geburtstagskind Rahali, der eine wundervolle Flanke zu Shobaki schlägt. Dieser köpft freistehend am langen Pfosten zum 3:0. Es folgten weitere Angriffe des LSC, der jedoch zwischen der 60-70. Minute eine kleine Auszeit vom Powerfußball nahm. Prompt traute sich der Gegner mehr zu und wurde einige Male vor unserem Kasten gefährlich. Die kämpferische Leistung der Innenverteidiger Logwin und Theiss konnte diesen Angriffen oft ein Ende setzen. In der 74. Minute kam Gedicke für Rubner ins Spiel und wenig später kam der erfahrene Keil für Rahali. Beide auch mit einem starken Auftritt. Die Fortuna gab sich aber auch nicht auf und so konnte Schwerdtner in der 85. Minute den Anschlusstreffer bejubeln, der durch Logwin noch abgefälscht wurde. In der 90. Minute wurde Muradjan für Shobaki eingewechselt. Wenig später ertönte schließlich der Schlusspfiff und der wichtige Sieg gegen unseren direkten Verfolger wurde eingefahren.

Das Trainergespann Bretschneider und Mitsis wurden durch diesen Sieg ebenso belohnt. Ihre klugen taktischen Entscheidungen fruchteten auch in diesem Spiel.

Insgesamt kann man festhalten, dass dieser Auftritt sicherlich der beste der gesamten Saison war – so sahen es auch viele Anhänger. Jetzt heißt es, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, denn es warten noch wichtige Spiele auf uns.

In diesem Sinne: 04229!

3:1 Heimsieg für die Erste...

... und doch wäre der Leipziger SC beinahe über den TSV Wahren gestolpert!

20 Stunden Dauerregen vor dem Spiel und ein Spiel der U19 (hat 6:0 gegen Lok Engelsdorf gewonnen. Glückwunsch!) hat den Rasen im Estadio de la LSC doch arg in Mitleidenschaft gezogen. Der Platz war tief und rutschig und so waren es für beide Seiten nicht die optimalsten Bedingungen. Doch als Ausrede sollte das für niemanden dienen und der Matchplan stand.

 

In den ersten Minuten war auch der Gastgeber besser im Spiel, versuchte früh anzulaufen und zu Fehlern zu zwingen. Bereits nach 7 Minuten die erste große Chance. Nguyen findet Lukacs auf rechts doch dessen Eingabe findet im Zentrum dann doch keinen Abnehmer. Die Gäste aus Wahren sind jetzt offensichtlich wach und kommen im Gegenzug schnell über die Außen aber Keeper Seck reagiert rechtzeitig und kann klären. Erneut dauert es nicht lange und der Leipziger SC taucht vor dem Gästetor auf und Al Meklef versenkt den Ball im Netz (11. Minute), doch da war er wohl zu schnell denn die Schiedsrichter entscheiden auf Abseits. Schade. Um jegliches Abseits zu umgehen versucht es Neuzugang Schwär in der 15. Minute mit einem Schlenzer aus 20 Metern mit einer Flugbahn die wohl den Weg ins Tor gefunden hätte, wenn da nicht ein Kopf vom Gegner im Weg gewesen wäre. Mittlerweile fällt das Tempo und die Qualität des Offensivspiels etwas ab, was unter anderem daran lag das die Gäste deutlich besser und schneller die Räume schlossen und der LSC sich daraufhin eher auf lange Bälle konzentrierte und damit das starke Mittelfeld komplett raus nahm. Die meisten lange Bälle konnten von den Gästen geklärt werden, doch in der 37. Minute kommt einer durch zum startenden Nguyen aber auch hier wurde dann auf Abseits entschieden.

 

In der Halbzeit wurde daran appelliert wieder mehr zu pressen und ruhiger zu spielen. Das klappte auch ganz gut aber verwertbares war nicht dabei. Wobei..., ein verdeckter Schuss von Reiber vom 16er Eck wurde vom Gästekeeper stark aus dem Winkel gekratzt. Das Spiel lief weiter und nach einer Stunde konnte Al Meklef im 16er nur durch ein Foul gestoppt werden. Nachdem Logwin in der Vorwoche erst im Nachschuß seinen Elfer verwandeln konnte trat nun Shobaki zum fälligen Strafstoß an. Über die nächsten Sekunden lässt sich streiten wie man das interpretieren soll. Hat nun Shobaki mit seinem Lattentreffer verschossen, oder war das einfach nur eine geniale Vorlage?! Wie dem auch sei. Shobaki läuft an, knallt den Ball an die Latte, der fliegt im hohen Bogen aus dem Strafraum genau vor die Füsse von Logwin und der verwandelt halt einfach wieder im Nachschuss. 1:0 für den Leipziger SC. Doch statt ein weiteres Tor nachzulegen (u.a. findet Lukacs Ball nach einem Solo nur den Weg in die Hände des Keepers) wurden die Gäste nun etwas stärker. In der 73. Minute kam es zum Ausgleich durch Wolff. Ein hoher Ball vor unsere Abwehrkette, Logwin lässt sich aus der Kette ziehen um den hohen Ball zu verteidigen, seine Lücke wird nicht geschlossen und der Ball wird genau in diese Lücke weitergeleitet. Klasse Ballmitnahme und Abschluss und schon steht es eben 1:1.

In der Folgezeit gab es sogar bessere Aktionen für die Gäste und der Ausgleichschütze Wolff hätte seinen Verein in Führung bringen können. Erneut frei durch schiebt er den Ball am Tor vorbei. Durchatmen! Scheinbar wurde es nun einigen LSC´lern nochmal bewusst das man verlieren kann wenn es dumm läuft und so wurde selbst wieder auf´s Gaspedal getreten. Ein Doppelpakt von Schwär in den letzten Minuten sorgten dann für den 3:1 Heimsieg. Prädikat „Nice“ verdient sich dabei das 3:1. Erst dribbelt sich Schwär durch die Reihen und setzt den Schuss an den Pfosten. Den zurück springenden Ball nimmt Kämpf an und geht mit einem lockeren Übersteiger am Gegner vorbei um anschließend quer zu legen auf den wartenden Schwär. TOR! ! ! Kurz danach war dann der Schiri mit seinem Schlusspfiff umjubelt, denn so waren die nächsten 3 Punkte im Sack.

Nächste Woche DERBYTIME..., wir gastieren bei der zweiten Mannschaft von Blau-Weiß

Wieder 3 Punkte für die Erste des Leipziger SC...

...und sehr viel mehr kann man zu diesem Spiel auch nicht sagen.

Leider konnte der Gastgeber nur mit 9 Mann antreten und frühzeitig durch ein dummes Handspiel auf der Linie auf 8 Spieler dezimiert konnte sich für beide Teams kaum ein gutes Spiel entwickeln. 

 

Den fälligen Handelfmeter konnte Logwin im zweiten Anlauf verwandeln indem er sich den Abpraller vom Hüter holte. Danach stand der LFV verständlicherweise mit den verbliebenen 7 Feldspielern massiv im 16er und verteidigte das ganze sogar sehr gut. Der Ballbesitz dürfte ungefähr bei 10:90 für den Leipziger SC gewesen sein aber das half nicht viel, denn die Bälle fanden kaum den Weg durch die Defensive der Gastgeber. In der zweiten Halbzeit wurde es etwas besser, aber dplötzlich fehlte auch noch das Glück im Torabschluss. Einmal jedoch war es Kämpf der einen Ball noch vor der Grundlinie vor das Tor bringen konnte und Levente Lukacs trifft zum 2:0 für die Gäste. Die weitere Zeit war ein permanentes Anlaufen auf das Tor der Leutzscher, ohne das zählbares dabei raussprang. Egal..., weitere 3 Punkte für den Aufstieg.

3:0 siegt die Erste zum Auftakt in die Rückrunde

80% Ballbesitz, viele Chancen und hochverdient gewonnen gegen West 03

Nach sechs Wochen Training und 3 Testspielen war es heute endlich soweit. Die Rückrunde beginnt und wir durften den SV West 03 an der Pistorisstraße begrüßen.

Die Jungs waren heiß, jeder wollte endlich wieder um Punkte kämpfen und zeigen das die Vorbereitung was gebracht hat. Und tatsächlich, das Spiel mit Ball war gut es wurden Chancen herausgespielt und die Gäste hatten ein ums andere Mal Probleme in der Hintermannschaft. Besonders Neuzugang Levente Lukacs machte in der ersten Halbzeit viel Betrieb und entwickelte einen starken Zug zum Tor um mehrfach gut die Mitspieler im Zentrum in Szene zu setzen. Doch schon in den ersten Minuten zeigte sich unser großes Problem heute..., die Chancenverwertung! Teils 100 prozentige wurden liegen gelassen, Nguyen total frei am 2. Pfosten, Kuhn ebenfalls am 2. Pfosten als er eine Eingabe über die Linie grätschen wollte aber 5 cm fehlen und Shobaki sowie Quent lassen dicke Dinger ohne Torjubel vergehen. Und 5 Euro für das Phrasenschwein..., „wenn man sie vorn nicht macht, bekommt man hinten eins rein“ hätte sich beinahe bewahrheitet. Auch aufgrund unseres zweiten Defizits am heutigen Tage, die Arbeit gegen den Ball war nicht so wie es die Mannschaft kann. So konnten die Gäste unbedrängt aus dem Zentrum den schnellen Becker auf rechts schicken, dessen Flanke Hüter Seck nicht erwischt und der mitgelaufene West 03 Stürmer am zweiten Pfosten ziemlich unbedrängt den Ball vorbei schiebt. Und plötzlich hätte sich jeder angeschaut und gefragt was hier los ist. Ein kleiner Wachrüttler vielleicht den jetzt sollte unbedingt der erste Treffer her und wenn niemand die Vorlagen von Lukacs verwertet, dann macht er es halt einfach selbst. UND WIE ! ! ! Von Kuhn ins 1vs1 geschickt, locker durchgesetzt und aus spitzen Winkel auf den Hüter laufend einfach mal einen Lupfer ins lange Eck. Respekt. Nach 35 Minuten endlich das 1:0 für den LSC. Nach der Kabinenansprache ging es aber erstmal so weiter mit den vergebenen Chancen. Man kann ja als Trainer noch nicht mal jemanden einen Vorwurf machen, das nicht für den Torerfolg gearbeitet wird..., aber irgendwie war die Glückgöttin Fortuna heute nicht auf unserer Seite. Da schiebt Shobaki den Ball schon clever am Hüter vorbei und trotzdem wird der noch von der Linie gekratzt. Man muss auch fairer Weise erwähnen das die Gäste sich stark gegen die drohende Niederlage gewehrt haben. Also was blieb den Trainerteam anderes übrig, als etwas umzubauen.

58. Minute: Abwehrspieler Weigel kommt für Stürmer Kuhn, dafür rückten Shobaki in den Sturm und der andere Neuzugang Schwär auf die 10. Keine 2 Minuten später macht es sich schon bezahlt. Quent setzt Schwär in Szene, dieser lässt noch zwei Spieler stehen während er nach rechts zieht und dann locker und überlegt vom 16er einnetzt. Der Kerl hat einfach eine Ruhe am Ball..., Wahnsinn!

Das 3:0 machte dann Vorbereiter Quent einfach selbst. Quent spielt den Ball nach außen auf Rübelmann, Bewegung vors Tor, Ball kommt wieder rein, Fuß hinhalten und schon steht es 3:0 in der 74. Minute. Besonders Kapitän Kuchel freute sich danach für Quent. Auch nach der 3 Tore Führung gab es Möglichkeiten das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, aber es sollte dabei bleiben, da sogar Freistöße über den Fangzaun geflogen sind. Wir nehmen die 3 Punkte mit und hoffen einfach das schon nächste Woche gegen den LFV Sachen die Torausbeute besser wird.