6. Spieltag RKOL - U11 rennt weiter hinterher

6. Spieltag RKOL - U11 rennt weiter hinterher

Manchmal kommt es nicht anders als man denkt. Dafür war diese Partie ein gutes Beispiel. Die Ausgangslage war eindeutig. Auf der einen Seite der Tabellenletzte, also wir, mit 0 Punkten und 61 Gegentoren. Und auf der anderen Seite Lok Döbeln, der Erste mit maximaler Punktzahl und 52 geschossenen Toren. Eigentlich hätten wir die Punkte auch gleich nach Döbeln schicken und einen teambildenden Herbstspaziergang durchs Küchenholz machen können.

 

Apropos Spaziergang. So ähnlich begann auch unser Team (diesmal verstärkt durch Jaro im Tor und Daniel im Mittelfeld) diese Partie. Der Respekt war offensichtlich. Der Gegner hatte zu viel Platz, kombinierte sich aber teilweise auch schön nach vorn. Schon nach 2 Minuten stand es 0:3. Dann sorgte Joel für einen Hallo-Wach-Effekt, als er sich auf rechts gut durchsetzte und einfach mal aufs Tor schoss. Der Torwart lenkte den Ball noch unter die Latte. Drin oder nicht drin? Felix drosch den Ball sicherheitshalber noch ins Netz. Nun war unser Team da, kämpfte und presste, wurde dann aber jäh ausgebremst. Bei einem Flankenlauf von Döbeln war der Ball klar im Aus, doch der Schiri ließ weiterlaufen und Lok nutzte die Verwirrung zum 1:4 und kurz darauf zum 1:5. Dann traf Mattheo nach schöner Ecke von Felix und Ablage von Luiz zum 2:5 und gab den LSC-Fans wieder etwas Hoffnung. Die währte jedoch nicht lang. Ein Querschläger in der Abwehr und es stand 2:6. Dann 2:7 und nach einer Ecke 2:8. Zwischendurch hatte Luiz noch eine gute Chance, als er frei zum Schuss kam aber deutlich drüber schosss. Halbzeit

 

Die 2. Halbzeit ist schnell erzählt. Die Gegentore fielen eigentlich immer nach demselben Muster. Entweder Balleroberung im Mittelfeld (manchmal schon in unserer Abwehr) und Steilpass. Oder weiter Abschlag des Torwarts und der gegnerische Stürmer rannte frei auf unser Tor zu. Ohne Jaro im Tor, der einige schöne Paraden zeigte, wäre die Niederlage noch höher ausgefallen. Umgekehrt haben wir unsere wenigen Angriffe oft nicht sauber zu Ende gespielt. Da wurde manchmal zu lange durchs Mittelfeld gedribbelt, während rechts und links zwei Mitspieler frei waren. In einer besonders aussichtsreichen Situation, als wir zu dritt aufs Tor zuliefen, wurde Max von hinten gefoult und der Angriff so gestoppt. Doch daran hat’s nicht gelegen. Insgesamt war Döbeln schlicht und einfach mindestens eine Klasse besser. Mit 2:15 war es die erwartete Klatsche. Wieder mal.

 

Aber seid nicht traurig Jungs! Auch diese Saison in dieser nicht für euch gemachten Liga geht irgendwann mal zu Ende, (… vielleicht wird sie ja auch wieder abgebrochen…). Und jetzt erst mal schöne Herbstferien!