Hallenmeisterschaft E2

nice Games, am Ende 4. Platz

Heute stand für uns das nächste Hallenturnier an. Am Vortag mussten wir unser Hallenturnier leider absagen, da wir mit 2 Jungs hätten spielen müssen. Nicht, dass wir da nicht hätten bestehen können. Aber mit 2 angemeldeten Maschinen hätte man bestimmt mehr mit den Spritkosten zu kämpfen gehabt als mit den Gegenspielern.

Die Coaches überlegten am Vorabend noch bis circa 5:30 wie man das wohl qualitätsstärkste Hallenturnier in Leipzig erfolgreich gestalten kann. Nach 2 Stunden Schlaf kam ne Nachricht von Jerome: „Wir sind da, vor der 57“. Top gelaunt stieg ich also in das deutsch-französische voiture und stand 15 Minuten später schon mit Jonas, Johannes, Max, Antoine, Flowris und Marius im Kreis. Einmal um die Ecke gegangen, kamen uns auch schon Mika und Kicklas entgegen.

Nach einem kurzen Smalltalk mit Ex-LSC Trainer Sven, der jetzt bei LOK trainiert, konnten wir uns eine Kabine aussuchen. Hier hatten wir auch keine Ansprüche, bis auf einen: Kabine mit Stötteritz vermeiden war das Ziel. Nach einer kurzen Regelkunde für die Trainer ging es auch schon los.

Lok und Mölkau erledigten ihre Aufgabe mit Auftaktsiegen locker. Doch mit unserem Spiel kam auch direkt der erste Kracher. Wir spielten gegen den amtierenden Meister aus Eutritzsch. Ich denke, wir brauchen uns aber vor keiner Mannschaft zu verstecken. Denn wir sind eine richtige Mannschaft. Vor dem Spiel gingen wir nochmal in die Kabine, da Jonas und ich im Vergleich zu den Jungs Topfit aussahen. Daher standen erst einmal Koordination, Liegestütz, Skippings, Zungenkreisen und Hampelmänner an. Magic-Marius, Traumpass-Theo, Juwel-Johannes, Magnet-Mika, Muskulatur-Max, (Vorlagen-)Lieferant- Loris, Nonplusultra-Niklas und Alphatier-Antoine sollten es heute richten.

 

Eutritzsch startete wie erwartet nicht ganz so stark wie noch auf dem Platz. Klar, in der Halle ist es schwierig aus 20 Metern 5-mal in den Winkel zu schießen. Mika netzte sofort und setzte ein Zeichen an die Eutritzsch-Fans und an die ganze Halle. Eutritzsch kam durch einen Treffer nach einer Ecke nochmal ran. Wir standen zwar alle im Strafraum, doch ganze 3 Spieler von uns deckten ihre Gegenspieler nicht. Doch für den Traumpass von Theo auf Mika, welcher sich im ersten Spiel nach einer starken Leistung mit dem Doppelpack belohnte, war es noch nicht zu spät. Johannes gelangen viele gute erste Kontakte in Spielrichtung und trug so seinen Teil zum Angriffsfußball bei. Anschließend verteidigten wir das im Großen und Ganzen sauber weg, wodurch ein Auftaktsieg zu Buche stand. Niklas, welcher eine spitzen Trainingsbeteiligung aufweist und von den letzten 19 Trainings zu 18 kam, überzeugte durch sein aggresives Zweikampfverhalten. Die Gegner hatten ziemlich Probleme, durch sein gutes Stellungsspiel und seine Geschwindigkeit, an ihm vorbeizukommen.

Zwei Spiele Pause und schon folgte der nächste Kracher. Wir wollten Sven und LOK ärgern. Ausschlaggebend für unsere 0:2 Niederlage war das langsame Umschalten in beide Richtungen. LOK lief sich permanent frei und entwischte uns so einige Male. Wir wurden nicht auseinandergespielt, aber gerade im Spiel ohne Ball konnten wir uns hier einiges abschauen.

Und nun kam das Schlüsselspiel, welches schon zeigte, ob es für uns um die Top 3 oder Platz 4-6 geht. Und ich kann nur so viel sagen, dass wir trotz der 0:1 Niederlage unser bestes Spiel spielten, in 8 Minuten sicherlich 10 Chancen herausspielten, einmal den Pfosten trafen und nur 2 Schüsse gegen uns zuließen. Doch die haben Stötteritz gereicht. So schwer mir das fällt zu schreiben, mussten wir uns also mit einer Niederlage zufriedenstellen. Die Stimmung war geknickt, doch wir motivierten die Jungs und hätten uns keine bessere Art vorstellen können, ein Spiel zu verlieren. Aber so ist das nun mal im Fussball.

Im vorletzten Spiel konnten wir uns mit Blau-Weiß messen, welche ein schwieriges Turnier spielten. Hier wollten und mussten wir also unbedingt gewinnen, um noch realistische Chancen auf die Top3 zu haben. Wir starteten wieder stark. Max tankte sich ein paar Mal durch, Mika, Antoine, Theo, Niklas, Johannes, Marius und Loris spielten das von hinten bis vorne ab der zweiten Minute super, belohnten sich auch völlig verdient mit 4:0. Besonders auffällig war Loris, welcher durch schnelle Dribblings, eine Vorlage, ein Tor und einem Pfostenschuss überzeugte. Und das alles in 4 Minuten!

Jetzt hieß es noch einmal durchatmen, um uns auf das letzte Spiel gegen Mölkau zu konzentrieren. Auch wir waren bei diesem Turnier eher für LOK als für Mölkau und somit hätte ein Unentschieden gereicht, um Mölle den Turniersieg zu nehmen. Dennoch wollten wir auf Sieg spielen, um noch Chancen auf Platz 3 zu haben. Um das Spiel zusammenzufassen: Aussage Lok Trainer: „Ihr habt Mölkau in der Offensive dominiert“. Das Einzige was fehlte, war ein Treffer von uns. Wir ließen teilweise richtig dicke Chancen, im direkten 1:1 gegen den Torwart, liegen und so liefen wir uns 2-mal nicht frei und gingen durch einen individuellen Fehler in Rückstand. Aber unser Einsatz und auch das Spiel mit Ball wird immer besser. Besonders nennenswert: Theos Grätsche aus vollem Lauf, von hinten, um den Ball perfekt zu spielen. Wirklich eine der besten Grätschen vom Timing, Technik und Intensitätssteuerung, welche ich in meinem Leben jemals gesehen habe. Und der Junge ist 10! Ebenso nennenswert: Antoines Schürze an dem Mölle-Verteidiger aus vollem Lauf im Dribbling, der wahrscheinlich immer noch eine Woche später davon schlecht träumt. Auch Marius, welcher heute im Tor stand, überzeugte durch sein überlegtes Aufbauspiel und top Paraden. Von anderen Teams kam auch die Frage, ob das unser Stammkeeper ist.

 

Meiner Meinung nach hätten wir es uns spielerisch auf jeden Fall verdient, unter die Top2 oder Top3 zu kommen. Am Ende stand ein vierter Platz in einem Turnier mit starken Gegnern und hoher Intensität. Es war schön zu sehen, wie sich die Jungs in der Kabine nach einem Sieg abklatschten und nach einer Niederlage aufbauten. Das Turnier war gut organisiert und die Jungs kamen zwischen den Spielen immer pünktlich zum Treffpunkt. Danke, dass wir uns so sehr auf euch und eure Vorbilder (damit meine ich natürlich die Eltern und nicht Kylian Mbappe) verlassen können.

Wir sind dankbar, diese Mannschaft trainieren zu können und freuen uns auf eine intensive Trainingswoche, in welcher wir auch den mannschaftlichen Zusammenhalt weiter stärken wollen. Wir haben uns in keinem Spiel blamiert, wurden nicht abgeschossen und spielten uns die Torchancen mit teilweise direktem Passspiel heraus, nutzen viele Überzahlsituationen und hatten nahezu immer den Blick für den Mitspieler. Gott sei Dank haben sich die letzten 4 Wochen gelohnt, in welchen wir das Passspiel trainierten und versuchten einen Spielaufbau auch unter Drucksituationen zu trainieren. Am Ende scheiterte es leider an der Chancenverwertung, womit wir aber gut Leben können. 

Wenn wir uns die Tabelle anschauen, haben wir sicherlich insgesamt ein paar Gegentore zu viel kassiert. Dennoch wollen wir an unseren Prinzipien festhalten und in der Rückrunde weiter offensiv spielen und den Positionsangriff verbessern, um zukünftig dann auch knappe Spiele zu gewinnen, obwohl wir ein paar Gegentore kassieren.

Bitte denkt an die Videodokumentation der Aufgaben, damit wir im Training mehr spielen können und die Intensität in Technik, Koordination und Schnelligkeit deutlich steigern können.

Sonniger Samstag in MBerg

LSC E2 mit 2:9 Auswärtssieg gegen Kickers MBerg

Nach der Schelle gegen Lipsia wussten wir, worauf es heute ankommt. Und zwar DJ Bodin als Mannschaft ein schönes Geburtstagsgeschenk zu machen. Gegen Lipsia kam kein Spielbericht, da wir ehrlicherweise nicht 5 Mal schreiben wollten: „Der Junge im grünen Trikot zog aus 20 Metern ab und drin im Winkel“. Jedoch wollten wir auch für uns etwas aus diesem Spiel lernen. Zu wenig Abschlüsse hatten wir abgefeuert, waren in den Zweikämpfen nicht griffig und konnten an diesem Tag unser Spiel nicht auf den Platz bringen. Doch das sollte heute besser werden.

 

Nach einer Kabine, welche mindestens genauso viele Quadratmeter hatte wie meine Wohnung, jedoch deutlich ordentlicher war, mussten wir mit unserem kleinen Kader schon sehr zusammenrücken, damit die Ansprache in der großen Kabine nicht hallte. Auch die namhaften Ausfälle von M&M, Boris, Luis, welcher im RB Auswärtsblock die Kurve anheizte, Elliot, Oskar und Antoine konnten unserem Vorhaben, heute auch den Mberger und Cospudener See einzunehmen, nicht stören.

 

Kleiner Funfact: Da die Coaches in ihrer Jugendzeit Markleeberg auch oft genug geklatscht haben, assoziieren sie damit nicht nur den Fußballverein, sondern auch zahlreiche, sehr sehr gute Partys, auf denen sie waren, um die Siege zu feiern. Also quasi ein Heimspiel. Daher kannten sie sich bestens aus und es gab keine Navigationsprobleme bei der Anreise.

 

Unfassbar schöne Kabine, Tennisball am Schlüssel und los ging das Pilgern zum Spielfeld. Das letzte Mal, dass ich am Stück so viel gelaufen bin, war auf der Wanderung in der Böhmischen Schweiz. Zwar hätten wir uns einen Shuttle bestellen können, jedoch merkten auch wir die Inflation in unserem Geldbeutel und so waren Sprints angesagt. 

Und so ging es nach einer konzentrierten Erwärmung rein ins Spiel. 3 Punkte sollten uns folgende Granaten bescheren…..

 

In der Hütte heute wieder Poseidon - Paul, davor Neptunus - Niklas mit Jesus-Christus - Johannes, Thor - Theo als Vermittler zwischen Abwehr und Angriff und vorne drin Teoyaomqui - Tom gemeinsam mit Volksgötter-von-Kumaon - Valle. 

Unsere Bank dezimiert aber trotzdem Sau stark mit Merkur - Marius und Lajja-Gauri - Loris, der Gott des Glücks. Doch auf dieses wollten wir uns heute nicht verlassen. 

 

Das Feld war lang und breit und so konnten wir erst einmal nicht ins Spiel finden. 

Anstoß- Fehlpass- Gegentor. Schon liefen wir erneut einem Rückstand hinterher. Und das nach 10 Sekunden. Nach bereits 4 Minuten glich Valle dann jedoch cool zum 1:1 aus. Diesen Flow nahm ris mit und bescherte uns teilweise nach richtig schönen Kombinationen das 1:2 und wenig später mit seinem schwachen linken das 1:3. Einfach nur herrlich. Doch das reichte uns nicht. DJ- Bodin belohnte sich nach tollen Laufwegen in die Spitze und jallerte die Granate per Weitschuss in die Maschen. Happy Birthday! 

Wenig später, immer wieder nach wirklich schönen Kombinationen, belohnte sich auch Marius. Viele gute Schnittstellenpässe, sehr kreativ und schließlich mit dem 1:5. Glückwunsch zum Pflichtspieldebüttor! 

Und der mit immer mehr mit Einsatz spielende Valle belohnte uns dann vor der Halbzeit mit dem 6. Tor. Wirklich eine Sau starke läuferische, kämpferische und spielerische Leistung jedes einzelnen.

 

Halbzeitansprache war simpel. Nicht nachlassen, weiterhin griffig und gallig in den Zweikämpfen sein, jedoch auch ein wenig durchrotieren, damit jeder Mal verschiedene Positionen testen kann. 

So geschah es, dass der vielleicht kleinste Spieler ins Tor ging, Marius. Doch das ist egal, wenn du fliegen kannst wie ein Adler und halten kannst wie die Augsburger Defensivreihe beim 1:1 gegen Bayern in der vergangenen Saison.

Wir wollten auch die zweite Halbzeit gewinnen, waren jedoch ein wenig erschöpft und im Kopf nicht mehr ganz so da, wodurch wir gute Gelegenheiten nicht mehr ganz so oft ausspielten und die intensiven tiefen Läufe auch ein wenig vernachlässigten.

So konnte sich Theo noch einmal beschenken und konnte nun ein zweites Tor auf den Geburtstagstisch stellen. 

Und dann kam der Moment der Momente.

Paul im Angriff, zeigte sich spielfreudig, versuchte es wenige Minuten früher schon per Hacke. Nun jedoch Flanke von rechts und jetzt schaut euch das Tor von Haaland gegen Dortmund zum 2:1 in der aktuellen Champions League Saison an. 

Haaland hat es von Paul kopiert. Traumtor! 

Doch mit Traumtoren nicht genug. Kicklas knallte aus gut 15-20 Metern den Ball so hart gegen den Innenpfosten, dass man das Geräusch sicherlich bis zum Cossi hörte. 2:9 Endstand. 

Johannes konnte zwar nicht netzten, aber was Johannes für ein Spiel spielte, will ich nicht beschreiben, da hätte man einfach dabei sein müssen. 

Man of the Match? 

Da will ich mich zwar nicht festlegen weil alle ein unglaublich gutes Spiel spielten, jeder einzelne, aber auch Haaland oder Nkunku werden in starken Mannschaften zum Spieler des Spiels gewählt. 

 

Und hier zum nachlesen...

 

Johannes 

Unfassbar intensive Läufe, clevere Zweikampfführung, alles wegverteidigt was ging

 

Loris

Gutes Zusammenspiel mit der Mannschaft, Doppelpack gemacht, schwachen Fuß zugetraut

 

Marius

Gutes Ligadebüt, schöne Pässe in die Schnittstellen

Auch als Torwart ruhiges Aufbauspiel, hohe Passsicherheit, ebenfalls gute Paraden

 

Niklas

Traumtor gemacht, ruhiges Aufbauspiel, stark im Gegenpressing 

 

Paul

2 schöne Paraden, immer aggressiveres "Rauskommen",

Beteiligt an der Spieleröffnung,

Ein Pflichtspieltor gemacht

 

Theo

Intensive, häufige Läufe in die Tiefe, Tor gemacht, viele Abschlüsse eingeleitet und selbst verbucht. 

 

Tom

Starkes Auge für den Mitspieler,  Scorerpunkt gesammelt, Abschlüsse gesucht

 

Valentin

Körperliche Präsenz, starke Pässe, gutes Freilaufverhalten, Tor gemacht

 

Schönes Wetter, schönes Ergebnis. Nun freuen wir uns auf die letzten beiden Spiele. Zum Ligaabschluss wollen wir Blau Weiß verdreschen, als Rache für die 1. Herren. 

Die Rasensaison schließen wir mit dem Pokalachtelfinale gegen Mölkau ab, wo wir auf jeden Fall eine Chance haben, was aber schwer wird.

Anschließend beginnt die Hallensaison, wozu wir euch rechtzeitig informieren werden. 

Wir wünschen euch einen schönen Start in die Woche. 

Bis bald!

LOK E2 vs LSC E2 - 4:4

4. Spieltag - zu Gast bei LOK

Liebe Eltern, Maschinen und andere Leser, 

Wir wissen, dass sehr lange kein Spielbericht kam, aber auch wir mussten uns nach dem Testspiel gegen Chemie Leipzig erst einmal schütteln und das 23-Tore Spiel sacken lassen. Doch heute wollten wir dem Rivalen, 1. FC LOK, das Leben schwer machen. Man konnte zwar nicht mit der LOK anreißen, jedoch brauchen wir diese auch gar nicht. Wir haben den Minibus der Grünewalds! Vielen Dank nochmal für den Transport des Materials!

 

Und auch heute passend einen kleinen Witz, um einen schönen Start ins Wochenende zu genießen.

Mein Zug ist heute ausgefallen – Angeblich war die Lok down.

 

Reisestrapaziert zogen wir uns nun in einer Kabine um, welche so groß war, wie meine Abstellkammer, mit dem Unterschied, dass sich heute hier auch Sachen befanden, welche wir auf jeden Fall brauchten. Heute DJ Antoine und Flowris in der Rolle der Taktikfüchse. Schon als die Frage kam, wer hat heute Bock? – Antwortete Valle: „Alle“. Und genau diese Einstellung brauchten wir.

Kurzzeitig überlegten wir uns, ob wir den Weg von den Katakomben zum Spielfeld als Erwärmung sehen – nicht einmal in der Sächsischen Schweiz bin ich so viele Schritte gelaufen. Doch von diesen Psychospielchen wollten wir uns nicht beeinflussen lassen. Ebenso wenig wie von der Verschiebung unserer Erwärmung auf die andere Spielfeldhälfte, da die LOK-Verantwortlichen die Seite „mehr mögen“. Lustig dabei: Unsere Erwärmung war schon aufgebaut. Aber okay…

 

Nun zur Aufstellung. 

Zwischen dem Aluminium Polizeivollzugsbeamter - Paul, in hinterer Reihe Journalist-Johannes gemeinsam mit Oberkellner - Oskar, davor Tanzlehrer - Theo - jaja so wie der Junge seine Gegner ausdribbelt, da können noch einige was lernen. In vorderster Front Visagist - Valle gemeinsam mit Location-Coordinator - Loris. 

Unsere Bank war heute wahrscheinlich die qualitativ stärkste, welche wir jemals hatten. Manager - Max, Masseur - Mika, Anwalt - Antoine und Notfallsanitäter - Niklas, falls es hinten mal einen braucht, um Probleme in letzter Sekunde zu beseitigen! 

Später kam auch noch Tribünenbauer - Tom dazu, um seine Jungs von eben dieser zu supporten! Ganz stark Tom!

 

Lok begann stark, stellte uns immer sehr hoch zu, war spielerisch gut und in jedem Zweikampf extrem gallig. Und so ging Lok nach 8 Minuten auch in Führung. Das Feld war lang, wir wechselten viel und es war extrem intensiv. Doch die LSC-er Jungs hielten klasse dagegen. Zwar konnte uns Mika wieder ranholen, jedoch netzte LOK quasi im direkten Gegenzug zur erneuten Führung. Und dann mein spielerischer Lieblingsmoment im Spiel. Einen Konter führte Mika mit Ball am Fuß an - Überzahlsituation! Wir wussten, dass jedes Tor wichtig sein kann. Durch die hohe Intensität schafften wir es jedoch nicht unsere beiden Stürmer breit aufzustellen, um die Verteidiger rauszuziehen. Das Tempo war raus aus der Aktion, die Lok Stürmer kamen immer näher an Mika ran. Doch Antoine mit einem Super Laufweg, Mika mit dem perfekten Pass in die Schnittstelle, Antoine wiederum mit dem direkten, technisch herausragenden Abschluss. Und so stand es 2:2 zur Halbzeit. Spielerisch nicht ganz so stark wie Lok, kämpferisch richtig gut, war das auch verdient.

 

In der Halbzeit lobten wir den Einsatz und appellierten genau so weiter zu machen, um LOK heute zu ärgern. Spielerisch wollten wir uns noch ein wenig verbessern, wussten aber auch, dass das heute sehr schwer ist.

 

Zweite Halbzeit und LOK presste weiterhin sehr hoch an. In der zweiten Halbzeit mussten wir dann leider auch immer wieder zum hohen Ball greifen. Aber Paul konnte auch viele Bälle ins Halbfeld spielen, welche Theo häufig gut mitnahm und wir in viele Überzahlsituationen gerieten. Leider bekamen wir diese nicht ganz ausgespielt. Wahrscheinlich fehlte nach immenser Laufleistung einfach die Konzentration. Aber das ist nichts, woran man nicht arbeiten könnte. So stellte LOK nach 35 Spielminuten auf 4:2. Einen clever herausgeholten Elfmeter von Max verwandelte Mika überlegt zum 4:3, ehe 4 Minuten später erneut unser Man of the Match - Mika, mit 4 Torbeteiligungen, zum 4:4 traf. In den letzten 10 Minuten entwickelte sich ein Spiel, wo beide Mannschaften durch lange Bälle gefährlich werden wollten. Beide Mannschaften hätten gewinnen können und so stand am Ende ein verdienter Punkt, welcher Lok eher ärgerte als uns.

 

Wir waren stolz auf diese Laufbereitschaft, die Einstellung und den Mannschaftsgeist. Klingt blöd bei 4 Gegentoren aber auch unsere Verteidigung verteidigte nahezu alles weg, was man wegverteidigen konnte, Kicklas mit gefühlt 100% Zweikampfquote, Johannes mit Monstergrätschen und auch Oskar mit vielen intensiven Läufen. Auch Paul mit 4 Weltklasse - Safes und schnellerem Aufbauspiel als noch zuletzt. 

Natürlich gibt es noch einiges zu verbessern, doch jetzt wollen wir uns erstmal über das Unentschieden freuen.

Doch nun die eigentliche Hürde! 

Der Rückweg zu den Kabinen.

Jedoch kamen wir nach einer halben Ewigkeit endlich an und mussten daher erst einmal was trinken und zu Kräften kommen. Dieses Spiel war so mit Feuer, Spannung und Adrenalin geladen, dass alle heilfroh waren, als DJ Bodin endlich sein Equipment auspackte und der Auswärtspunkt genossen wurde.

Auch an Familie Schilling folgendes Anliegen. Bitte wascht die Trikots genau so gut wie Familie Grünewald. Geruch, Glanz, Perfomance, 1A!

 

Durch das intensive Game fehlte am Ende auch die Kraft für ein Manschaftsfoto. Daher muss heute das Bild aus dem Alfred-Kunze-Sportpark herhalten.

 

Wir freuen uns auf das Training am Freitag und wünschen euch einen schönen Start in die Ferien.

E2 vs E3: Teil 3 - Nach dem Spiel ist nach dem Spiel

Das Ende einer Trilogie - jetzt hoffen wir auf eine gute Losfee

"Heute ist ein guter Tag, um einen guten Tag zu haben." - Zitat, aber keine Ahnung von wem. Habe ich im Internet gefunden. Das war unser Motto für das heutige Spiel.

 

Was ein guter Start ins Wochende. Natürlich tut es im LSC-Herz weh, eine Mannschaft aus dem eigenen Verein aus dem Pokal befördert zu haben, aber die Freude übers Achtelfinale überwiegt.

Während es das erklärte Ziel der E3 war, das Achtelfinale zu erreichen, war es unser Ziel Spaß zu haben und ein paar Tore zu erzielen. Der psychologische Vorteil lag an diesem Tag also bei uns. An dieser Stelle auch gerne der Hinweis, Bewerbungen als Mentalcoach können jederzeit eingesendet werden.

 

Fazit zum Spiel: sehr wenig zugelassen, ab und zu mal ein technischer Fehler, der zu einem Ballverlust führte, aber im großen und ganzen gute Fortschritte im Aufbauspiel. Vorne den Gegner gut zugestellt, Überzahlsituationen besser ausgespielt als zuletzt und zahlreiche Chancen herausgespielt. An der Chancenverwertung müssen wir allerdings noch arbeiten, um auch mal ein Spiel dreistellig zu gewinnen :)

 

Von den Superstars der E2 kam unter der Woche Kritik auf, dass sie mehr Torschuss trainieren müssen. Allerdings müssen sie sich hier noch etwas gedulden. Wenn wir weiterhin im Training so vorankommen und unser Zeitplan hinhaut, können sich die "los rojos de Schleußig" zu Beginn des neuen Jahres, als nachträgliches Weihnachtsgeschenk, über jede Menge Torschuss freuen.

 

Wir wissen, dass der Gegner ein Jahr jünger war und wollen den Sieg daher auch nicht überbewerten. Allerdings heißt ein Jahr älter nicht immer gleich, dass wir das Spiel auch gewinnen (wie Jonas gegen Philipp bei Fifa). Das hat uns Olympia gerade mal eine Woche vorher gezeigt. Daher können wir dennoch stolz auf die Leistung sein und uns übers Achtelfinale freuen.

Wir sind gespannt, wen die hoffentlich attraktive Losfee uns diesmal zuteilt. Wir hoffen nicht schon wieder eine Mannschaft aus dem eigenen Verein.

 

Wie jede gute Geschichte endet auch unser Trilogie mit einem Abschluss-Witz. Den Jungs ist er bereits aus dem Training bekannt, für die Eltern aber sicher neu:

 

 

"Warum nimmt Ronaldo einen Zollstock mit ins Bett?"

....

"Damit er schauen kann, wie tief er geschlafen hat."

 

 

Gerne mal auf der nächsten Familienfeier oder beim Abendessen den Joke bringen.

Damit verabschieden wir uns und wünschen allen einen guten Start in die neue Woche!

 

 

Kleiner Anhang: aus Zeitgründen sind wir mit den Spielberichten etwas hinterher und hoffen, ihr hattet bereits alle einen guten Start in die Woche.

E2 vs E3: Teil 2 - Das Game

Ausführliche Infos zum vereinsinternen Klassiker

Sätze wie "Wir sind die wahre E2" oder "Die sind schlecht" mussten wir in letzter Zeit des öfteren hören. Auch von Spielern der E3 auf dem Trainingsplatz. Aber das ist ok. Jetzt war showtime und jeder kann zeigen, was er drauf hat.

 

Der Schiedsrichter pfiff das Spiel an und benutzte damit seine Pfeife gefühlt häufiger als der Schiedsrichter letzte Woche gegen Olympia. Aber auch diese Umstellung konnte die Jungs nicht aufhalten.

Während wir in der ersten Pokalrunde bereits nach 6 Minuten 0:2 führten, dauerte es diesmal bis zur 7. Minute, ehe uns der Führungstreffer gelang.

Mika schepperte die Kugel zum ersten Mal rein und es sollte nicht sein letzter Treffer an diesem Samstag Morgen sein. Ein schön herausgespielter Treffer eröffnete so das Spiel. Und direkt ging es weiter.

Auch Start-6-Starter Valle traf nur eine Minute später mit einem Ball, der mehr Drall hatte als die Faserexperimente in der Physik.

So ging es weiter, nur das wir leider unsere Chancen nicht nutzten, bis Flowris nach einer gegnerischen Ecke dazwischenspritze und im 1 gegen 2 Unterzahl auf die Verteidiger der E3 zulief. Beide umspielt, schob er cool am Keeper vorbei ein.

Durch viele lange Bälle gelangen der E3 insgesamt 3 Alutreffer, wobei Paul den einen glänzend an den Pfosten lenkte. Doch der Anschlusstreffer fiel dann trotzdem noch per 9-Meter. Paul spekulierte, dass der Ball in die Mitte kommt - lag damit allerdings falsch, wie leider viele Coronatests in Deutschland. An dieser Stelle auch wieder der Appell von uns: testet euch regelmäßig, gerade jetzt, wenn die kalten Jahreszeiten kommen.

Kurz vor der Pause verloren wir im Angriff den Ball, die E3 versuchte zu kontern, doch Oskar war aufgerückt, eroberte den Ball, startete ein kleines Solo und schweißte dem Keeper das 4. Ding ein. Super Schusstechnik. Gerne mal öfter abziehen, wie den Dönermann um 2 Euro (kleiner Spaß).

Doch damit nicht genug in der ersten Hälfte, denn Loris konnte seinen Doppelpack schnüren und so ging es mit einem 5:1 für den LSC in die Pause.

 

Nach einer kurzen Nachfrage beim Schiri, warum er Freistoß im Strafraum pfiff und nicht Elfmeter, sprachen die Jungs noch kurz über die erste Halbzeit und was sie sich für die zweite vornahmen.

 

Die Halbzeit war gefühlt nur so kurz wie die Zeit nach Wiederanpfiff, bis zu unserem zweiten Gegentor. Nach einem langen Ball konnte sich Niklas nicht durchsetzen und so kam die gegnerische Nummer 10 zum Abschluss. Der Ball ging an den Pfosten und von dort aus ins Tor. Nichts zu halten für Paul the cat.

Doch unsere Jungs ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Nur wenige Sekunden später und zu einem psychologisch wichtigem Zeitpunkt sah Théo, dass der gegnerische Keeper etwas vor seinem Kasten stand und chippte den Ball üper ihn drüber.

Nur kurze Zeit später knipste Mika sein zweites Mal. Von links kam der Ball. Einmal kurz angenommen und dann nagelte er das Ding unter die Latte. Sehr geil. Wir spielten unsere Überzahlsituationen schön aus. Man merkt, dass die Jungs im Training aufgepasst haben, im Gegensatz zu mir in der Vorlesung über das Elektrostatische Potential.

Von nun an wechselten wir etwas mehr durch. Antoine nutzte seine Chance und konnte ebenfalls einen Doppelpack schnüren. Zusammen mit Loris im Sturm und Théo dahinter, harmonierte das Pablo-Neruda Dreieck besser miteinander, als das Gewandhausorchester in Leipzig.

Auch unsere Funino-Kicker konnten ausreichend spielen und gaben ihre Pflichtspieldebüts. Marius, welcher durch Spielfreude und gute Übersicht glänzte und Boris, welcher ein besseres erstes Spiel als Eintracht Frankfurt in der Champions League spielte, sammelten ihre ersten Pflichtspielminuten beim LSC in dieser Saison. Nach dem 9:2 setzte Boris den Schlusspunkt und netzte direkt im ersten Spiel.

 

Endstand 10:2 für die Jungs aus dem schleußiger Wald.

Somit wars das vom Spiel. Ein gutes Spiel mit einem verdienten Sieger. Nicht mehr und nicht weniger. 

Alle waren in Feierlaune. Eigentlich ein Grund für die Jungs eine Cola zu trinken und für die Eltern ein Bier. Aber besser nicht zusammen sonst COLABIERT man.

E2 vs E3: Teil1- Aromaduft beim LSC

Teil 1 des legendären vereinsinternen Sechzehntelfinale im Leipziger Pokal

"Wer hoch fliegt, fällt tief" ~ Capital Bra, Interpret 

 

Nachdem uns Ghantus (Trainer E3) im internen Testspiel, wenige Wochen zuvor, noch geklatscht hat, wollten wir im direkten Vergleich ausgleichen....aber alles der Reihe nach. 

 

 

Die Trilogie präsentiert euch der Verlag JGPE.  

 

 

Teil 1 - Aromaduft beim LSC

 

Das Trainerteam traf sich bereits eine Viertel Stunde eher, um gemeinsam im Videocall mit Pep Guardiola die letzten taktischen Anweisungen entgegenzunehmen.

Graues Wetter, Netto -Parkplatz, 7:30 und nein wir reden nicht vom typischen Weg, den man nach dem Club einschlägt, sondern von unserem Treffpunkt.

 

Ein wenig angespannt waren wir schon, schließlich ist es ein Pokalspiel, welches seine eigenen Gesetzte hat. An dieser Stelle ist auch wieder Zeit für unseren wöchentlichen Bildungsauftrag.

Thema heute das ohmsche Gesetz (auch Spannungsgesetz):

U = I×R (Spannung = Stromstärke mal Widerstand). Je größer der Widerstand unseres Gegners, desto größer die Spannung im Spiel.

 

 

Doch zu Beginn erstmal ein Witz, um allen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern:

 

"Haben Sie drei Sekunden Zeit?" fragte ein Zuschauer den Schiedsrichter nach Spielschluss.

Dieser nickte zustimmend.

"Dann erzählen sie mir mal alles, was sie über Fußball wissen!"

 

Und nun weiter in der Geschichte.

 

 

Unseren Gast, die Jungs und Coaches der LSC E3, haben wir, als freundlicher Gastgeber, sofort die Kabine sowie den Gang zu den Toiletten gezeigt. 

Und dann was historischeres als der Beginn der Weltwirtschaftskrise 1929.

DJ Bodin betrat als erster Garçon das Vereinsgelände und somit war die Start-6 - Garantie sicher. 

Bis zum Eintreffen der anderen Jungs wurde das Feld Millimetergenau abgemessen. Auch gab es eine neue Erwärmung, damit die Jungs nicht unterfordert sind und hier schon mitdenken und wach werden. 

 

Nun kamen wir zurück, die Jungs waren vorbildlich alle umgezogen und warteten nun auf die Ansprache, wie wir spielen wollen. 

Doch nachdem wir gefragt haben, wie viel Prozent die Granaten heute geben werden und die Antwort gerade einmal "100%" war, mussten wir die Kabine erst einmal wieder verlassen....

Nach 2 Minuten kamen wir wieder rein. Die Jungs besprachen sich in der Zeit, was sie besser machen können und sofort wurde auch die Prozentzahl angepasst....wenn aktuell nur jedes Aktiendepot so wachsen würde....

 

Zum ersten Mal waren heute 12 Spieler am Start und damit war die Kabine voller als ich bei meinem 18.

Nun warteten aber alle auf die Taktikansprache. Das Trainerteam lautete jetzt JG, PE und DJB - DJ Bodin übernahm heute die Ansprache und erklärte jedem seine Aufgaben. Ein absoluter Allrounder der Typ! 

Nach Aussagen wie "man kann den Gegner auch einfach ausspielen und das Tor machen" oder "auch wenn der Ball mal über uns kommt, hauptsache Vollsprint zurück" pilgerten wir nach hinten aufs Feld.

Die Erwärmung war intensiv, die Jungs waren diszipliniert und wir hatten im Gegensatz zum Spiel von Lympex einen Schiedsrichter, den man gesehen hat und keinen, welcher unerfahrener war als unsere Granaten. 

 

Auf dem Platz duftete es herrlich nach Pokal-Sechzehntelfinale und genauso unsere Jungs. Und nun zur langersehnten Aufstellung.

Die Katze wollte heute die zweite weiße Weste dieser Saison einfahren und heißt Perubalsam - Paul. Davor in der Defence heute Neroli - Niklas und Oregano - Oskar. Im Zentrum startete zuerst Teebaum - Théo und in vorderster Front Muskateller-Salbei - Mika und Veilchenblätter - Valle.

Auf der Bank nahmen zunächst Thymian - Tom, Angelikawurzel - Antoine und Litsea-Cubeba - Loris platz.

Lemongras - Luis, Bergbohnenkraut - Boris und Majoran - Marius durften zuerst das Funino-Feld gegen die Ersatzspieler der E3 aufwirbeln.

3. Spieltag LSC E2 vs Olympia

Kurz durchlesen, dann abhaken

Nach einem guten Saisonauftakt in Markranstädt, einem guten Spiel gegen LVB und einer schwachen aber glücklichen Leistung gegen Lindenthal, kamen wir letzten Sonntag an einem absoluten Tiefpunkt an.
Fragt gerne Mal bei Bayer 04 Leverkusen nach wie sich das anfühlt.
Wir können euch sagen, überhaupt nicht gut...

Vorab, heute gibt es im Spielbericht so viele Bilder, wie wir Punkte in diesem Spiel verdient hätten.

Aber erstmal zur obligatorischen Aufstellung:
Pudel - Paul im Tor, Neufundländer - Niklas und Old-English-Sheepdog - Oskar in der hintersten Reihe, Thai-Bangkaew-Dog - Theo,
Mops - Mika und Mischling - Max in der vordersten Front!
Unsere Bank mit
Anglo-Français de petite vénerie - Antoine, Labrador - Loris, Jack-Russel-Terrier - Johannes und Englischer-Setter - Elliot.

Von Anfang an entwickelte sich ein Spiel mit vielen langen Bällen, Unkonzentriertheiten und keiner klaren Zuordnung der Gegenspieler auf beiden Seiten. Mit dem schnellen Ball auf dem nassen Platz kamen wir überhaupt nicht zurecht. Die Bälle kamen eher zur Eckfahne als in die gefährliche Zone. Häufig waren diese viel zu lang.
So kam es nach 14 Minuten wie es kommen musste.
Ein ungefährlicher Einwurf von Lympex wurde für uns so gefährlich, dass der größte Spieler von Olympia einfach durch rennen konnte und wir die Geschwindigkeit nicht aufnehmen konnten....
Doofes Gegentor, aber verdient, weil wir es dem Gegner zu leicht machten.
Noch vor der Halbzeit konnte uns Antoine wieder ins Spiel zurückbringen, da wir endlich Mal dem Ball nachgingen, den Gegner anpressten und uns trauten, platziert abzuschließen.

Direkt nach dem Anstoß kamen wir ein wenig besser in das Spiel hinein, mussten aber bereits nach wenigen Minuten durch einen "Hochbombe" Ball über unseren Krake hinweg wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Leider wieder ein individueller Fehler, welcher uns in Rückstand brachte.
Max brachte uns 6 Minuten später zwar wieder ran, jedoch resultierte erneut aus einem Einwurf der Rückstand für uns.
Mit der letzten Aktion konnten wir einen Punkt retten.

Bis dahin die schwächste Leistung der letzten 7 Spiele. Mehr wollen wir dazu nicht sagen.
Gegen die E3 können wir das Spiel vergessen machen und das Achtelfinale im Pokal buchen.
Dazu braucht es aber definitiv eine 180 Grad Drehung (meine TK-Pizza heute musste übrigens auch bei 180 Grad backen). Der Gegner wird spielerisch besser und härter als Lympex.

Eigentlich wollten wir an dieser Stelle noch ein paar Jokes über die Spielleitung des Schiris machen, aber die Leistung war in etwa so wie damals meine Bio-Klausur in der 12. Klasse über Mitose und Meiose. Am Ende gab es ganze 0 Punkte. Aber immerhin wusste ich schon bei Abgabe in welche Richtung es geht. Anders als beim Schiri, der innerhalb von 5 Sekunden drei mal die Richtung des Einwurfs änderte. Dabei wollen wir es auch belassen und nicht weiter mit den Gedanken in der Vergangenheit schwelgen.

Aufholjagd LSC E2

Nach 0:3 noch 4:3 gewonnen

geilste Kabine Leipzigs

Unser erstes Heimspiel seit längerer Zeit hatte nicht nur Lichtblicke, sondern auch Schattenseiten. Endlich wieder ein Spiel in den eigenen vier Wänden, unserer Festung. Im Schatten standen hingegen die logistischen Aufgaben, welche mit dem Aufbau des Spielfeldes einhergingen. Was aber noch viel schlimmer war, war unsere erste Halbzeit, in welcher Valentin uns jedoch nach dem 0:3 Rückstand nach einem schönen tiefen Ball, einer Ballverarbeitung wie Messi und einem überlegten Abschluss noch vor der Halbzeit in das Spiel zurückholte. Und somit war das auch schon alles, was wir zur ersten Halbzeit sagen wollen.

 

In der Halbzeit wollten wir endlich aufwachen, wie schon gegen LVB endlich die Abschlüsse suchen und die individuellen Fehler, durch ein erhöhtes Maß an Konzentration, abstellen. Motivation und der Glaube daran zurückzukommen, waren die Schwerpunkte der Halbzeit.

 

Und somit beginnen wir jetzt erst mit der Aufstellung, weil das Spiel für uns ab der 26. Minute neu begann.

Zwischen den Pfosten Lachs - Luis, welcher heute Paul ersetzte. Davor Nesselquallen - Niklas gemeinsam mit Langusten - Loris. Tunfisch - Theo sollte heute die Vordermänner assistieren und vorne drin also Miesmuschel - Max zusammen mit Moostierchen - Mika. Auf der Bank unsere eingeschlagenen Bomben Japanische-Riesenkrabbe - Johannes, Aal - Antoine, Teichfrosch - Tom und Venusmuschel - Valle.

Wir begannen stark, pressten vorne nun intensiver an, waren in den Zweikämpfen aggressiver und unterstützten uns gegenseitig mehr. Nach vielen guten Zusammenspielen und noch mehr Torabschlüssen konnten wie endlich den Anschlusstreffer durch Max erzielen. Kurze Beschreibung. Irgendwie kommt der Ball zu Max. Dieser mit dem Rücken zum Tor und einem perfekten Ball, über den Torwart hinweg, ins Tor. Absolutes Traumtor. Wir würden uns von Michaela und Daniel jedoch wünschen, ihren Liebsten nicht bei der Zirkusakrobatik anzumelden. Da verdient man nicht nur weniger als beim Fußball, da würde uns Max auch wegen genau solcher Tore fehlen. Außerdem wird Max im Estadio de LSC aktuell vielleicht sogar die größere Bühne geboten als im Zirkus. Wir waren noch griffiger, der Glaube an die 3 Punkte war zurück und diese Ambitionen untermauerte Mika innerhalb einer Zeigerumdrehung, als er den Ball sehr platziert in die Maschen hämmerte.

Da dieses Wochenende keine Formel 1 ist, müssen eben andere aufs Tempo drücken. Dieser Aufgabe sah sich Antoine verpflichtet. Immer wieder sprintet er in seinem Verstappen-Modus den gegnerischen Verteidigern davon. Leider scheiterte er oft durch zu zentrale Abschlüsse. Wir waren in der zweiten Halbzeit nun komplett überlegen, hätten 5/6/7 Tore machen können. Aber Antoine, Max, Mika und Tom scheiterten am guten Schlussmann der Gäste. Neun Minuten vor Schluss endlich der erlösende Treffer, welchen wiederum Mika beisteuerte und so den zweiten Doppelpack in Folge schnürte. Lindenthal versuchte es immer wieder aus der Distanz, traf hierbei noch 2-mal das Aluminium. Doch wir sind uns sicher, dass Luis die Granaten locker weggeschaut hat.

 

Nach dem Schlusspfiff stand es fest – wir holen uns die Punkte vier, fünf und sechs. Damit haben wir diese Saison schon mehr Zähler als Bayern 04 Leverkusen geholt und haben dafür ganze 5 Spiele weniger gebraucht. Die erste Halbzeit sollte uns allerdings warnen, die nächsten Aufgaben werden eher schwerer als leichter. Dank einer Leistungssteigerung um 180 Grad konnten wir am Ende verdient jubeln und fair spielende Gäste mit 0 Punkten nach 2 Saisonspielen zurücklassen. Wir wünschen euch für die laufende Saison alles Gute!

 

Der Schleußiger Wald schallerte sowas von durch das Stadion, dass wir darauf hoffen, keine Anzeige wegen Ruhestörung und Lärmbelästigung zu bekommen. 

Nach dem Sieg ging die Party im zweiten Wohnzimmer der Coaches, der erste-Herren-Kabine, weiter. Die Kabinenbox, in etwa so laut wie die Jubelschreie nach dem Sieg, ließen sogar die mitgereisten Fans außen mitfeiern.

Es macht einfach unglaublichen Spaß mit den Jungs zu arbeiten. Chapeau auch an die Englische-Woche-Eltern, welche immer an die Jungs glaubten. Ihr seid der Fels in der Brandung! Durch euch konnten wir 3 Siege in einer Woche holen!

Fotos unserer Mentalitätsmonster gibt es diese Woche nicht, da wir nicht wollen, dass durch die strahlenden Gesichter nach der Aufholjagd jemand erblindet. Dafür gibt es ein paar Eindrücke unserer Kabine, wo die Hütchen nach Farben sortiert sind. Wir hoffen das ist ein Genuss für euer optisches Auge.

 

Kommende Woche zocken wir gegen Lympex, wo wir unser Territorium auf das Rosental erweitern wollen. Wir freuen uns auf das Training und hoffen auf eine hohe Trainingsbeteiligung, Motivation und Leidenschaft für den Fußball! 

Wir hoffen ihr habt alle einen besseren Start in die kommende Woche als RB Leipzig in die Saison.