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Hockey U12-Jungs erzwingen Endrunde

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Zwei Thriller zum Vorrundenabschluss: U12-Jungs erzwingen Endrunde der besten Fünf

Teambesprechung im Schatten: U12-Trainer Georg schwört sein Team auf das nächste Spiel ein. Neben der Sonne hatten andere Teams an dem Tag mit starkem Regen zu kämpfen.

 

Nicht nur das Wetter machte den zweiten und letzten Spieltag der Vorrunde in der U12-Meisterschaft am Sonntag (31. Mai) spannend: Das angesagte Gewitter blieb aus, der starke Regenguss zog zwischen den beiden Partien des LSC über den Platz des HCLG. Aber was die Jungs auf dem Feld ablieferten, brachte alle Zuschauer zum Schwitzen – und das Publikum war zahlreich.

Mit einem Sieg und einer Niederlage war die U12 von Trainer Georg angereist und traf gleich in der ersten Partie auf ATV-Bezwinger Tresenwalder HC. Schon nach sechs Minuten gab es die kalte Dusche (0:1), eine Minute später die nächste (0:2). "Offensiv haben wir wenig zugelassen", sagte Georg im Anschluss, "aber leider wurden die ersten beiden Kreiseintritte direkt bestraft." Für so manchen neutralen Beobachter schien die Partie entschieden. Doch nicht mit unserem Team. Mit schönen Kombinationen, großem Kampfgeist und Ruhe lieferten die Jungs ein packendes Duell, gefährliche Aktionen auf beiden Seiten. In den Standards zeigte sich in Hälfte zwei dann eine (neue) Stärke und mit einer Strafecken-Kombination und einem weiteren Strafecken-Treffer egalisierte der LSC den Rückstand (2:2). Weiter wogte das Spiel und beide Mannschaften vergaben Großchancen für eine mögliche Entscheidung. So stand am Ende der eine, später jedoch so wichtige Punkt. "Mit etwas mehr Glück wäre vielleicht sogar noch ein wenig mehr drin gewesen", bilanzierte Georg. Aber die Abwehr sei krankheitsbedingt auch stark ausgedünnt gewesen.

Auch das zweite und letzte Spiel gegen den Osternienburger HC sollte Nerven kosten. Denn der Tabellenletzte hatte nicht vor, sich kampflos seinem Schicksal zu ergeben und fand lange Zeit immer eine Antwort auf die wunderschön gespielten Angriffe und Tore des LSC. 1:0 hieß es für uns in der 3. Minute, dann ging es Schlag auf Schlag – 1:1 (5.), 2:1 (12.), 3:1 (13.) und wieder 3:2 (19.). "Da haben auf beiden Seiten die Kräfte schnell nachgelassen im Verlauf des Spiels... Zum Glück bei uns etwas langsamer", erklärte der Trainer. Der Aufbau sei dadurch weniger strukturiert gewesen, einzelne Fehler bedingten die Gegentore. "Aber wir konnten über fast die gesamte Länge des Spiels etwas mehr Druck machen." Die Folge: Zwei relativ späte Treffer zum finalen 5:2, die den Puls aller Beteiligten wieder auf Normalmaß sinken ließen. Der Jubel fiel laut und verdient aus!

Wie wichtig vor allem das erkämpfte 2:2 im Spiel gegen Tresenwald war, zeigte sich anschließend. Durch diesen siebten Punkt und Platz 3 in Staffel B qualifizierte sich die U12 für die Endrunde der besten Fünf des MHSB – vor dem Drittplatzierten Freiberger Hockey- und Tennisclub der Staffel A.

Glückwunsch an Team und Trainer für diesen Erfolg und Dank aus vollstem Herzen für einen wunderbaren Hockey-Tag!